Frau Voss
Frau Voss | Fachbereichsleiterin NW

 

Der naturwissenschaftliche Unterricht soll Schülerinnen und Schüler mit Phänomenen konfrontieren, genaues Beobachten schulen, Begeisterung und Staunen hervorrufen, Freude an der Entwicklung und Auswertung von Experimenten geben.

Warum können Hunde so gut riechen, warum erreiche ich mit der Nase meinen Ellenbogen nicht, warum kann ein Motor ein Auto fortbewegen und wie kann ich das alles herausfinden?
Naturwissenschaftliche Erkenntnis und deren technische Anwendung prägt unsere Gesellschaft durch ihren Fortschritt (Medizin, Umwelt- und Energietechnologie), ihre Entwicklung birgt aber auch Risiken, die erkannt und beherrscht werden müssen, dazu ist Wissen nötig.

Die Beschäftigung mit dem Lebendigen, den Eigenschaften von Stoffen, technischen Systemen und Entwicklungen soll Forschergeist wecken, Wissen geben, Diskussion ermöglichen. Nur wer sich selbst als Teil der Natur begreift, kann Verantwortung gegenüber der Natur, anderen Menschen und sich selbst entwickeln.

Der naturwissenschaftliche Unterricht findet in den Jahrgängen fünf bis acht vierstündig als Klassenunterricht statt. In den Jahrgängen neun und zehn wird NW in innerer Differenzierung auf einem grundlegenden und einem erweiterten Niveau dreistündig unterrichtet.

Der Projektkurs Mensch-Natur-Technik findet im Rahmen des vierstündigen Wahlpflichtbereichs in den Jahrgängen sieben bis zehn statt.
Der naturwissenschaftliche Unterricht findet grundsätzlich in einem der vier NW-Räume statt. Das Schulgelände bietet darüber hinaus einen vielseitig gestalteten Schulgarten, der unter anderem als „grünes Klassenzimmer“ genutzt wird.

Naturwissenschaft ist über den NW-Unterricht hinaus Bestandteil des Schullebens, was nicht nur Projekte mit NW-Schwerpunkt wie „Tiere“ im Jahrgang fünf, „Wald“ im achten und „Energie“ im zehnten Jahrgang, sondern auch durch die Teilnahme an Wettbewerben und Umwelthilfesammlungen deutlich wird. Darüber hinaus haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Einrichtungen und Betreuung der TU Braunschweig für persönliche Projekte und Praktika mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt für sich zu nutzen. Gleiches gilt für ein Projekt der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), in dem die klinische Nutzung von Spinnenseide als Trägermedium für Zellen untersucht wird.

Für die vielseitigen Aktivitäten insbesondere der Wahlpflichtkurse im Bereich des Umweltschutzes auch in Zusammenarbeit mit der Stadt Braunschweig wurde die IGS Querum mit dem Titel Umweltschule in Europa ausgezeichnet.