Es wächst was… 🌱 (GreenCell)

Seit heute steht sie am Haupteingang: unsere GreenCell – in nur zwei Tagen gemeinsam mit Christian Bruns aufgebaut mit Unterstützung vieler engagierter Schüler:innen aus Jahrgang 5 und 10.

Was auf den ersten Blick wie ein Pflanzentauschregal wirkt, ist eigentlich deutlich mehr: ein Ort für Fragen wie „Wie bekommen wir alle satt?“ – und für ganz praktische Antworten darauf.

Die GreenCell startet im Rahmen des Projekts „Wie bekommen wir alle satt?“ im 5. Jahrgang, wird aber darüber hinaus bis zu den Herbstferien weiter genutzt werden: für Anjas Gartenwerkstatt und für weitere Projekte, Ideen und Unterrichtsvorhaben.

Anschließend ist eine Winterpause geplant – im Frühjahr geht es dann weiter.

Sie ist bewusst offen gedacht: für Beobachten, Ausprobieren, Scheitern und Weiterdenken – und als Ort, an dem Lernen sichtbar wird.

Ein paar Eindrücke vom Aufbau habe ich angehängt – und vielleicht ahnt man schon: Da wächst mehr als nur Pflanzen.

Wie funktioniert die GreenCell (erste Idee):

– Pflanzen, Ableger oder Saatgut können mitgebracht, getauscht oder mitgenommen werden

– perspektivisch auch andere Dinge rund um Nachhaltigkeit, Weitergeben und Nutzen

– Regeln und Formen der Nutzung werden gemeinsam mit Schüler:innen entwickelt

– alles lebt von Aufmerksamkeit, Pflege und Verantwortung im Alltag

So entsteht nach und nach ein Ort, an dem nicht nur Dinge zirkulieren, sondern auch Ideen:

über Ressourcen, Teilen, Verantwortung und gemeinsames Gestalten.

Ein besonderer Dank geht an die Schüler:innen, die beim Aufbau mitgeholfen haben – mit Ausdauer, Neugier und richtig viel Einsatz:

5.2: Mariana (mit besonders großem Einsatz), außerdem Gareiad, Christian und Anna

5.3: Milena, Hugo und Torge (mit besonders großem Einsatz)

Jg. 10: Ole Z. und Consti (mit besonders großem Einsatz), außerdem Tim S., Lucien, Wilson und Gero

(Falls ich jemanden vergessen habe: bitte unbedingt melden!)

Diese Beteiligung war nicht nur Unterstützung beim Aufbau, sondern bereits ein erster wichtiger Teil des Projekts.

Perspektivisch kann die GreenCell auch gut in die Kommunikation mit Eltern einbezogen werden – als sichtbares Beispiel für projektorientiertes, verantwortungsvolles Lernen und echte Beteiligung von Schüler:innen.

Wenn Ihr Ideen habt, etwas ausprobieren möchtet oder mit Eurer Lerngruppe anknüpfen wollt: meldet Euch gern.

Ich bin Ansprechpartnerin für alles rund um die GreenCell.

Wachsende Grüße aus der GreenCell 🌱

Christiane Roßmann

Partnerschaft mit dem Phaeno in Wolfsburg – Ein Blick hinter die Kulissen

Unsere Schule ist stolz darauf, seit kurzem offizielle Partnerschule des Phaeno – Wissenschaftszentrums Wolfsburg zu sein. Diese Kooperation verbindet schulisches Lernen mit interaktiver Wissenschaftskommunikation und eröffnet unseren Lernenden einzigartige Möglichkeiten, naturwissenschaftliche Phänomene hautnah zu erleben. In diesem Beitrag werfen wir einen ausführlichen Blick auf die Entstehung und die Aktivitäten dieser Partnerschaft – und zeigen, warum das Phaeno für uns mehr ist als nur ein Ausflugsziel.

Wie die Partnerschaft entstanden ist

In diesem Jahr wurde ein erstes Gespräch zwischen unserem Lehrenden und Frau Dorff des Phaeno initiiert. Ziel war es, ein nachhaltiges Netzwerk zu schaffen, das Lehrkräfte, Schüler*innen und Wissenschaftler*innen zusammenbringt. Nach intensiven Gesprächen, in denen beide Seiten ihre Erwartungen und Ressourcen definierten, wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet, der folgende Kernpunkte festlegt:

  1. Regelmäßige Fachbesuche – Besuch von Klassen/Werkstätten aus den Bereichen Physik, Chemie, Biologie, Mathematik und Technik das Phaeno.
  2. Gemeinsame Projektwochen – Lehrkräfte entwickeln zusammen mit den Phaeno-Experten fächerübergreifende Unterrichtseinheiten, die im Klassenraum und im Museum umgesetzt werden.
  3. Lehrkräftefortbildung – Pädagog*innen erhalten gezielte Workshops zu modernen didaktischen Methoden und zur Nutzung von Exponaten für den Unterricht.

Durch diese strukturierte Vorgehensweise entstand ein lebendiges Netzwerk, das weit über einzelne Besuche hinaus wirkt.

Was unsere Lernenden im Phaeno erleben

Ein Besuch im Phaeno ist kein klassischer Schulausflug, sondern ein interaktives Lernerlebnis, das den naturwissenschaftlichen Unterricht nachhaltig ergänzt. Zu den Highlights gehören:

  • Die „Magnetische Levitation“ – Schülerinnen und Schüler testen selbst, wie starke Magnetfelder Objekte schweben lassen, und diskutieren anschließend die physikalischen Prinzipien dahinter.
  • Chemie im Alltag“ – An interaktiven Stationen werden alltägliche chemische Reaktionen sichtbar gemacht.

Jeder Exponat ist so konzipiert, dass er hands‑on‑Erfahrungen ermöglicht und gleichzeitig wissenschaftliche Konzepte klar erklärt. Die Lernenden verlassen das Phaeno nicht nur mit einem Staunen‑Gefühl, sondern mit konkreten Erkenntnissen, die sie direkt in den Unterricht einfließen lassen können.

Wie wir das Erlebte im Unterricht verankern

Der eigentliche Mehrwert der Partnerschaft liegt in der Nachbereitung. Nach jedem Besuch gibt es in unseren Klassenräumen strukturierte Reflexionsphasen:

  • Protokollieren – Die Schülerinnen und Schüler schreiben Laborberichte, erstellen Mind‑Maps und fotografieren ihre Experimente.
  • Diskutieren – In moderierten Diskussionen werden die Beobachtungen mit den im Lehrplan behandelten Theorien verknüpft.
  • Transferieren – Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse entwickeln die Lernenden eigene Experimente oder Projektarbeiten, die sie im nächsten Schuljahr präsentieren.

Lehrkräfte nutzen zudem die vom Phaeno bereitgestellten digitalen Lernmodule und Lehrmaterialien, um die Inhalte dauerhaft in den Unterricht zu integrieren. So entsteht ein zyklischer Lernprozess, der das „Museumserlebnis“ zu einem festen Bestandteil des Fachunterrichts macht. Hierbei werden alle BNE Ziele durch Verantwortliche im Phaeno sinnvoll in die Exponate eingebunden.

Durch die kontinuierliche Einbindung des Phaeno wird die Schule zu einem lebendigen Lernort, der über das klassische Klassenzimmer hinausgeht.

Durch diese Initiativen wollen wir das Lernen an der Schnittstelle von Theorie und Praxis weiter stärken und noch mehr Schülerinnen und Schüler für die Naturwissenschaften begeistern.

Fazit

Die Partnerschaft mit dem Phaeno in Wolfsburg ist ein Leuchtturmprojekt, das unsere Schule nicht nur wissenschaftlich, sondern auch pädagogisch voranbringt. Sie verbindet inspirierende Exponate, praxisnahe Forschung und professionelle Fortbildung zu einem ganzheitlichen Lernökosystem. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit unseren Lernenden, Lehrkräften und dem Phaeno weiterzugehen – und laden alle Interessierten ein, uns auf dieser spannenden Reise zu begleiten.


v.l.: Luise Dorff (Verantwortliche Phaeno), Nils Kanitz (Verantwortlicher Lehrer) und Christian Bruns (Fachbereichsleitung)

„Wir für Vielfalt“ – Wir sind viele

Im Januar waren wir eine richtig große Runde. Mehr Schultern und mehr Hände von innen und die vielen Hände, die uns von außen gereicht werden – das hat sich gut angefühlt. Wir möchten an unserer Schule IGS Querum ein pädagogisches Handlungskonzept entwickeln, mit dem wir

  • Rechtsextremismus, Diskriminierung und Rassismus entgegenwirken,
  • unsere Werte und unsere Haltung klar nach innen und außen tragen und
  • unterrichtliche und außerunterrichtliche Maßnahmen sinnvoll strukturell verknüpfen.

Dazu zählen Prävention und Intervention. Wir wollen ein Netzwerk und ein Konzept knüpfen, dass uns allen systematisch die Arbeit erleichtert, sie nachhaltig gestaltet. Experten von verschiedenen Initiativen, der Stadt und der Polizeiinspektion sind ebenfalls mit an Bord. Außerschulische Partner als Experten auf dem Gebiet sind für uns einer der Schlüssel für ein gelungenes und erfolgreiches pädagogisches Handlungskonzept.

Wir freuen uns sehr über Unterstützung und möchten zu unserem nächsten Treffen am 05.03. in der Aula einladen. (LUT)

Werkstatttag Darstellendes Spiel der Oberstufe am 21.01.2026

„Darstellendes Spiel ist wie Theater, nur krasser“, so brachte es neulich ein Oberstufenschüler auf den Punkt. Am 21.01. sah man genau das beim Werkstatttag der Oberstufe in der AulaEssener Straße: Hier entwickelten sechzig Schüler*innen im Gespräch miteinander ihre Stücke weiter. Und wir sahen: Das stimmt: „Darstellendes Spiel ist wie Theater, nur krasser“ und auch unsere Schüler*innen sind krass gut. 

Jahrgang 13 wird im März unter dem Titel „Ciao, Kakao!“ eine Collage auf die Bühne bringen, die an die witzigsten und abgefahrensten Momente aus drei, zum Teil neungemeinsamen Jahren erinnert. Mit viel Humor und Schwung werden so zugleich die brenzligen Themen von Schule in unserer Zeit angesprochen.

Wir fragten uns auch: Soll Theater eigentlich immer nur gefallen? Ausgehend von Becketts „Warten auf Godot“ setzt sich der DSP-Kurs des Jahrgangs 12 mit Stanislawskis Schauspieltheorie und dem Phänomen des Wartens auseinander. Die Zuschauer bringt der Kurs in eine vielleicht erstmal eher ungewohnte Perspektive auf das Bühnengeschehen. Jetzt warten wir alle gespannt auf die Aufführung im Juni.

In der Handlung von „The Lift“, einem Stück des 11. Jahrgangs, soll es mit dem Fahrstuhl ganz leicht nach oben gehen, so wie wir uns das vielleicht alle vom Leben erhoffen. Dann kommt es aber ganz anders als geplant. Vielleicht bringt genau das die Menschen, die sich zufällig im Fahrstuhl treffen, einen Schritt weiter zum wirklichen Leben? Oder einen Schritt näher zu sich selbst? Das Ende ist noch offen, ob das alles eher tragisch oder eher komisch ist, weiß auch noch keiner. Premiere ist nächste Woche auf der Finissage des 11. Jahrgangs. Am Donnerstag in der 5. und 6. Stunde werden sich alle Elftklässler gegenseitig ihre Ergebnisse aus den Fächern Kunst, Musik, Darstellendes Spiel zeigen.

Frau Buchholz, Frau Hahn, Frau Horsch und Frau Pester-Homann freuen sich über Ihre Schüler*innen und wünschen allen Beteiligten für die Aufführungen toi, toi, toi!