Bald geht’s los: Der 8. Jahrgang der IGS Querum startet ins Projekt „Herausforderung“

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Freunde der IGS Querum:


Raus aus dem Klassenzimmer und rein ins Leben! Unter diesem Motto steht das Projekt „Herausforderung“. Dieses innovative Projekt bietet unseren Schülerinnen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu entdecken, neue Herausforderungen anzunehmen und gemeinsam in andere Lebensrealitäten einzutauchen. Ziel ist es, immer aus der eigenen Komfortzone auszubrechen. Die Schülerinnen haben ihre Projekte selbst entwickelt: So gibt es zum Beispiel eine Gruppe, die auf Föhr einen SUP-Kurs macht, manche Gruppen helfen im Tierheim und auf Bauernhöfen, und viele Gruppen sind auch mit dem Fahrrad unterwegs, um sich sportlichen Challenges zu stellen. Einige Gruppen folgen auch dem Ruf in die Wildnis, um sich dort mit so wenig Komfort wie möglich durchzuschlagen. Betreut werden alle Gruppen durch erwachsene Begleitpersonen, die den Schülerinnen im Notfall zur Seite stehen, sich sonst aber eher im Hintergrund halten, damit die Gruppen eigenständige Entscheidungen treffen können.

Gemeinsam starten die Gruppen am 23.08.2024 und sind am 30.08.2024 wieder zurück. Im Rahmen des Projekts „Herausforderung“ werden die Schülerinnen in ihren Gruppen an vielseitigen Aufgaben arbeiten. Dabei stehen Teamarbeit, Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten im Vordergrund. Die Teilnehmenden werden nicht nur ihre eigenen Stärken kennenlernen, sondern auch die ihrer Mitschüler*innen schätzen lernen. Das Projekt fördert die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der Teilnehmenden. Außerdem wird durch die Zusammenarbeit in Gruppen der Zusammenhalt gefördert und Freundschaften können entstehen. Jeder Tag wird voller spannender Aktivitäten und kreativer Herausforderungen sein, die den Schulalltag bereichern. Wir sind überzeugt, dass das Projekt
„Herausforderung“ eine wertvolle Erfahrung für alle sein wird und wünschen allen Gruppen eine tolle Zeit!

Das Team des Jahrgangs 8 der IGS Querum

Bericht über die Projekttage mit Cogniprove

Die Klasse 10.1 verbrachte zwei beeindruckende Projekttage mit der Organisation Cogniprove. In spielerischen und theoretischen Einheiten drehte sich alles um die Steigerung der Resilienz und das Training guter Angewohnheiten zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Die drei Trainer, Sebastian, Christian und Nico, wurden von den Schüler:innen begeistert aufgenommen. Sie vermittelten Wissen und Fähigkeiten in einer spannenden und abwechslungsreichen Art, die nicht nur kurzfristig beim Abschluss am Ende des Schuljahres, sondern auch langfristig im Leben der Schüler:innen hilfreich sein dürften1. Cogniprove bietet eine einzigartige Gelegenheit, die persönliche Resilienz zu stärken und positive Gewohnheiten zu entwickeln. Die Schüler:innen lernten, wie sie mit Herausforderungen umgehen können und wie sie ihre mentale Stärke aufbauen. Die spielerischen Übungen und praktischen Tipps werden ihnen nicht nur im schulischen Kontext, sondern auch im Alltag von Nutzen sein. Die Projekttage waren eine gelungene Mischung aus Theorie und Praxis. Die Schüler:innen hatten die Möglichkeit, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zu stärken. Die Trainer verstanden es, die Inhalte auf eine verständliche und motivierende Weise zu vermitteln. Besonders beeindruckend war die Vielfalt der Themen, die von Stressbewältigung bis hin zu positivem Denken reichten. Die Schüler:innen sind sich einig: Diese Projekttage waren nicht nur lehrreich, sondern auch inspirierend. Sie freuen sich darauf, das Gelernte in ihrem Leben anzuwenden und ihre Resilienz weiterzuentwickeln. Ein herzlicher Dank geht an Sebastian, Christian und Nico sowie an die Organisation Cogniprove für diese wertvolle Erfahrung.

Ferien :)

Wir freuen uns darauf, euch am 05.08.2024 zum Start des neuen Schuljahres wiederzusehen. Bis dahin wünschen wir euch eine erholsame Zeit und wunderbare Ferien!

Sensationelles Ergebnis der Schulmannschaft der IGS Querum beim bundesweiten Vergleichswettkampf im Bogenschießen

Gemeinsame Pressemitteilung

Schützenverein Querum von 1874 e. V. und IGS Querum

Am vergangenen Wochenende fanden die bundesweiten Vergleichswettkämpfe im Bogenschießen statt. Die Meisterschaft im Bogenschießen wurde in Gudensberg vom Veranstalter, dem DSB ausgetragen. Es wurden 60 Pfeile und 12 Probefeile auf 18 Metern geschossen.

Die Schulmannschaft der IGS Querum mit den Schülern Maja Baumgärtel, Eslem Yildiz und Tim Zelder haben einen sensationellen 3. Platz mit 1108 Ringen erkämpft. Die Ersatzschützin Joline Schmottlach konnte aufgrund einer verstauchten Hand leider nur als Unterstützung am Wettkampf teilnehmen. Diese herausragende Teamleistung wurde von den Einzelergebnissen noch weiter gesteigert.

Zunächst wurden 60 Pfeile geschossen und die maximale Ringzahl war 600. Da es sich bei diesem Wettkampf um Schulmannschaften handelt und kein tägliches Training vollzogen wurde, sind Ergebnisse im mittleren Bereich völlig normal. Im Wettkampf wurde von Maja Baumgärtel bei ihrem ersten Wettkampf 398 Ringe erzielt und hiermit wurde sie in der Einzelwertung in der

Jugendklasse verdiente Siegerin. Maja schießt erst seit einem halben Jahr in der Bogenschieß-AG der IGS Querum und ist mit dem Ergebnis und dem 1. Platz völlig von ihrer Leistung überrascht gewesen.

Tim Zelder wurde mit starken 390 Ringen verdienter Vizemeister in der Jugendklasse. Tim trainiert seit vier Jahren in der Bogenschieß-AG der IGS Querum und hat auch schon erfolgreich an der Kreismeisterschaft teilgenommen. Sein persönlicher Rekord wurde im Schulvergleich erneut verbessert.

Die sehr gute Teamleistung wurde auch von Eslem Yildiz mit einem großartigen 5. Platz in der Jugendklasse abgeschlossen. Sie hat auch schon erfolgreich an der Kreismeisterschaft teilgenommen und im Schulvergleich ihre persönliche Bestleistung geschossen.

Die Schulmannschaft der IGS Querum trat zum zweiten Mal bei diesem Wettkampf an und konnte sich auf den 3. Platz verbessern im Gegensatz zum 5. Platz aus dem letzten Jahr.

Die Betreuer/Trainer Philipp Wendt und Nils Kanitz (betreuender Lehrer/Trainer) haben eine ausgezeichnete Leistung aller Schützen im Wettkampf gesehen. Alle Schützen schossen ihre persönlichen Bestleistungen und waren auch mit dem Wettkampf vollumfänglich zufrieden. Der bundesweite Schulvergleich findet einmal im Jahr statt.

Die Kosten wurden von mehreren Stellen (Förderverein der IGS Querum und Stadt Braunschweig) übernommen. Die meiste Unterstützung erfolgt durch die Kooperation mit dem Schützenverein Querum und Philipp Wendt (Betreuer/Geschäftsführer), der die Schüler zusammen mit Nils Kanitz trainiert und in Form gebracht hat. Ebenso auch von Thorsten Wendt der als Präsident des Vereins alles voll und ganz unterstützt. Dank auch an die Dampfbäckerei Zelder für die Verpflegung. Weiterhin wurde die Arbeit an den Kooperationsverträgen zwischen der IGS Querum und dem Schützenverein von Fabian Shafiq vorangetrieben.

Diese großartigen Ergebnisse geben starken Rückenwind für die nächsten weiteren Projekte von Schützenverein Querum und IGS Querum. Alle Beteiligten wollen am liebsten schnellstmöglich an weiteren Vergleichswettkämpfen teilnehmen.

Autoren:

Nils Kanitz (IGS Querum) und Thorsten Wendt (Präsident Schützenverein Querum)

120 SCHÜLER:INNEN, 8 LEHRER:INNEN, 3 RÄUME UND 6 STUNDEN ZEIT FÜR THEATER – Was war da los?

DSP-Tag am 15.01.2024 – 

An der IGS Querum gibt es zur Zeit in acht Jahrgängen Darstellendes Spiel, also Theater als Schulfach und zwar in den Jahrgängen 5, 6, 7, 9, 10, 11, 12 und 13. Da liegen diese Fragen nahe: Woran arbeiten diese Kurse? Wirkt das eigene Stück auf der Bühne so, wie wir uns das im Kurs überlegt haben? Wie fühlt es sich an, vor ganz unbekannten Menschen zu spielen?

Um Antworten zu finden, haben wir jetzt schon das zweite Mal einen ganzen Tag lang Zeit, uns gegenseitig erste Szenen aus den Stücken zu zeigen. Dabei haben Schüler:innen aller Jahrgänge zusammengearbeitet und wir haben herausgefunden: Theater ist erst mit echten Zuschauern ganz echtes Theater. Dann kann man noch besser erfahren, wie die eigenen Ideen wirken. Und wir haben herausgefunden: An unserer Schule wird zu folgenden Themen gearbeitet: Märchen, Körperbild, 2053 – Die Zukunft und Wir, Rhythmusexperimente, Hänsel und Gretel, Impro pur. Was für eine Vielfalt! 

Geleitet haben diesen Tag Tabea Meyer und Katharina Nüding von der melken AG aus Hannover. Als Theaterexpert:innen haben sie ein Feedback-Training mit uns gemacht. Das heißt, sie haben uns geholfen, wie Theater-Profis über unsere Szenen zu reden, um im Idealfall Ehrlichkeit und Ermutigung zu verbinden. 

Es war ein eindrucksvolles Erlebnis – wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr und bedanken uns herzlich beim Technik-Team und allen Kolleg:innen, die bei der Unterrichtsplanung unseren Tag ermöglicht haben.

Zukunftsweisende Kooperation gestartet

Die IGS Querum kooperiert mit der Stadt Braunschweig und der Technischen Universität Braunschweig

Hinter allen Beteiligten liegen spannende Jahre: Ein Neubau der Grundschule Querum wurde beschlossen und die Baumaßnahmen sollen bald beginnen. Dadurch verliert die IGS Querum Flächen und Gebäude, gewinnt aber die Räumlichkeiten und Flächen des bisherigen Grundschulstandortes hinzu. Wie kann man daraus nun ein funktionierendes Ganzes machen, das den pädagogischen Erfordernissen der IGS Querum Rechnung trägt? Unter anderem dieser Fragestellung soll eine Kooperation der IGS Querum, der Stadt Braunschweig und der TU Braunschweig nun auf den Grund gehen. Der Oberbürgermeister Herr Dr. Thorsten Kornblum und die Hochschulpräsidentin Frau Prof. Dr. Angela Ittel unterzeichneten bereits im Juni die Kooperationsvereinbarung. Am 20.12.2023 war es nun endlich soweit: In der Aula der IGS Querum trafen in einer KickOff-Veranstaltung zur „Phase 0“ alle Beteiligten zusammen und tauschten erste Ideen aus. Als Phase 0 wird hierbei eine Phase im Rahmen eines Neubaus bezeichnet, die die Aufgabe hat, die Bedürfnisse der Nutzenden herauszufinden. Aus diesem Grund nahmen an der Veranstaltung in Querum auch nicht nur Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, wie Frau Dr. Dittmann und Herr Dr. Eberle aus dem Fachbereich Schule sowie Vertreterinnen und Vertreter des Rates der Stadt und der TU teil, sondern auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Auch das Regionale Landesamt für Schule und Bildung war durch den Leiter der Behörde, Herrn Thorsten Glaser, und Frau Dorothee Kirsch, Leiterin des zuständigen Dezernats vertreten.
Nachdem Jenny Holtzhauer, die Schulleiterin, alle Anwesenden begrüßt hat, erzählten die Dezernentin für Schule der Stadt Braunschweig, Frau Dr. Christina Rentsch und der Dezernent für Hochbau, Herr Holger Herlitschke, wie sich Schule und Schulbauten seit ihrer eigenen Schulzeit verändert haben. Beide gaben dabei auch tiefe und teils humorvolle Einblicke in ihre eigenen Schulzeit. Im Anschluss daran referierte Frau Dr. Barbara Zschische aus dem Institut für Erziehungswissenschaften der TU, worauf es beim Schulbau heute ankommt, wenn man neueste pädagogische Forschung zugrundelegt. Auch die Idee, die IGS Querum zu einer Forschungsschule zu machen, spielte hier eine zentrale Rolle. Diese Ausführungen erweiterte Frau Prof. Almut Grüntuch-Ernst vom Institut für Architektur der TU. Anschließend trafen sich alle Beteiligten an vorbereiteten Tischen und setzen sich mit drei Spannungsfeldern eines möglichen Um- bzw. Neubaus auseinander. Es wurden Ideen zu „Ich und Wir“, „Ruhe und Aktivität“ und „Lernen und Leben“ formuliert, gesammelt und diskutiert. In der von Frau Prof. Dr. Katja Koch vom Institut für Erziehunswissenschaften und Vizepräsidentin der TU und Frau Prof. Grüntuch-Ernst moderierten Zusammenfassung haben die Ideen eines sehr deutlich gezeigt: Schule hat sich verändert und die Räume, in denen Schule stattfindet, müssen es auch! Die Schulgemeinschaft der IGS Querum freut sich auf einen anregenden Prozess und auf tolle neue Räume, die zeigen, was Pädagogik im 21. Jahrhundert sein kann und sein soll!

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