Besuch der Gedenkstätten in Hötensleben und Marienborn

Am 21.09. und am 05.10.2026 besuchten wir mit dem Jahrgang 10 die Gedenkstätten zur deutsch-deutschen Grenze in Hötensleben und Marienborn. Dabei bekamen wir einen interessanten und zugleich eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der deutschen Teilung und in den Alltag an der ehemaligen Grenze.

Am Vormittag starteten wir in Hötensleben. Dort erhielten wir zunächst eine Führung über das ehemalige Grenzgelände. Die noch gut erhaltene Grenzanlage mit der Mauer, den Zäunen, Beobachtungstürmen und Sicherungsanlagen war hierbei sehr beeindruckend. Während der Führung erfuhren wir viel darüber, wie streng die Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland gesichert war und wie schwierig es für Menschen war, diese Grenze zu überwinden.

Danach ging es weiter zur Gedenkstätte in Marienborn. Dort bekamen wir zunächst eine kleine  Einführung und konnten danach die verschiedenen Bereiche des ehemaligen Grenzübergangs selbst erkunden. Wir gingen einzelne Stationen ab und bekamen dabei viele Informationen, die unsere  Mitschüler*innen in Gruppenarbeit herausgearbeitet hatten. Besonders interessant fanden wir die  Passkontrolle. Außerdem konnten wir uns die Gebäude und Anlagen anschauen, die damals für die  Kontrollen und die Überwachung genutzt wurden.

Insgesamt war der Ausflug nach Hötensleben und Marienborn für uns eine interessante und lehrreiche Erfahrung. Wir konnten viel Neues über die deutsch-deutsche Grenze erfahren und Geschichte einmal außerhalb des Klassenzimmers erleben.

Wir danken dem VNB (Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.) und dem Förderverein der  IGS Querum für die finanzielle Unterstützung der Exkursionen.

Von Lena & Svea 10.2

Besuch der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg

Bei unserem Besuch der Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewalt am 14.9. und am 21.9.2026 haben wir zunächst eine Führung durch den Zellentrakt und über das Gelände des ehemaligen Stasi-Gefängnisses bekommen. Danach haben wir Arbeitsaufträge in kleinen Gruppen bearbeitet und unsere Ergebnisse der Klasse vorgestellt. Dabei ging es unter anderem darum, welche Taktiken im Gefängnis benutzt wurden, um die Inhaftierten psychisch „fertigzumachen“ bzw. zu foltern. Uns Schüler*innen des 10. Jahrgangs hat der Besuch sehr beeindruckt. Besonders interessant fanden wir die Geschichten der einzelnen Inhaftierten und was sie dort erlebt haben. Es war schockierend zu sehen und zu hören, was die Haft mit den Menschen gemacht hat. Insgesamt war es ein sehr eindrucksvoller Aufenthalt und wir haben viel gelernt über die Arbeit und Methoden der Staatssicherheit der DDR.

Timo Klecker, 10.4