Weihnachten im Schuhkarton

Der Jahrgang 6 hat im Rahmen des Religionsunterrichts bei „Weihnachten im Schuhkarton“ mitgewirkt. Dabei wurden in Gruppen Schuhkartons mit Geschenken und einer weihnachtlichen Verpackung versehen.

Die SchülerInnen mussten vorher nach bestimmten Vorgaben entscheiden, für welche Altersgruppe und welches Geschlecht sie das Geschenk planen. Am letzten Wochenende wurden die fertigen Schuhkartons dann zu einer der vielen Sammelstellen abgegeben. Dort werden sie nochmals überprüft und anschließend in großen Paketen nach Osteuropa an bedürftige Kinder per LKW gebracht. Wir freuen uns sehr, wenn dadurch zu Weihnachten einige Kinderaugen mehr strahlen und sich über Geschenke freuen dürfen😊

Von Querum nach Zagreb: Kreative Botschaften gegen Diskriminierung

Im vergangenen Schuljahr 2023/2024 hat der WPK „Courage“ unter der Leitung von Frederick Schreiber an einem besonderen Demokratieprojekt teilgenommen. In Zusammenarbeit mit der Kunstvermittlung der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK), der VHS Braunschweig und dem Programm „Demokratie leben!“ entstand eine temporäre Skulptur, die eine Woche lang auf dem Ruhehof der IGS Querum ausgestellt wurde.

Ziel des Projekts war es, ein künstlerisches Zeichen gegen historischen und gegenwärtigen Faschismus zu setzen. In zwei Workshops entwickelten die Schüler*innen unter Anleitung von Studierenden der HBK Motive, die sich kritisch mit Diskriminierungsformen auseinandersetzen. Die entstandenen Ideen flossen in die Gestaltung der Skulptur ein, die im Herbst 2024 von Schule zu Schule in Braunschweig wandern wird.

Nach ihrer Reise durch die Schulen wird die Skulptur als Teil des EU- Projekts The Arts of Resistance (TAoR) 2025 im renommierten Museum of Modern Art in Zagreb ausgestellt. Damit wird das Engagement der Schüler*innen nicht nur lokal sichtbar, sondern erhält auch internationale Aufmerksamkeit.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihren Einsatz und ihr Engagement!

Ein besonderer Dank gilt Kimberly Benda, Sina Dohemann, Diana-Assunta Grieco, Philine Heckel, Lea Kistenmacher, Lara Künstner, Roksana Lewandowska, Violeta Nuhiju, Lasse Rennecke, Sina Scharper, Noah Toch & Leon Zollfrank

Kletterabenteuer unterm Kirchendach

Braunschweiger Zeitung: Alina Schrimpf

Ungewöhnliche Szene: Anders als sonst, wenn Besucherinnen und Besucher die St. Magni-Kirche betreten, stehen dort keine Kirchenbänke. Zwischen den hohen Kirchensäulen sind stattdessen mehrere Kletterseile gespannt. Am Montag herrscht aufgeregt-lebendige Stimmung, denn für zahlreiche Kinder heißt es: klettern bis fast unters Kirchendach.

Zwei neunte Klassen der IGS Querum besuchen an diesem Tag die Kirche im Magniviertel. Eine Schülerin balanciert in einigen Metern Höhe über ein Kletterseil – von einer Säule bis zur nächsten. Das Mädchen ist angegurtet und wird am Boden von Diakon Gottfried Labuhn, Fachstelle Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Landeskirche Braunschweig, gesichert.

Überall in der Kirche laufen Schüler erwartungsvoll mit bereits angezogenen Klettergurten herum. Einige Mädchen und Jungen sind aufgeregt, andere eher ängstlich, aber eins haben sie alle gemeinsam: „Nach dem Klettern kommen sie mit einem Lächeln nach unten“, sagt Labuhn.

Die Idee hinter „Kinder stärken“: Das erlebnispädagogische Kletterprojekt mit Workshops zu verknüpfen. In diesem Jahr stand das Thema Prävention, insbesondere Prävention von sexualisierter Gewalt, im Zentrum. Das Projekt soll Kinder und Jugendliche bestärken, erklärt Magni-Pfarrer Henning Böger, und zu mehr Selbstbehauptung führen.

In den Seminaren klären Workshopleiter die Kinder über Gefahren im Netz auf. Sie sollen unter anderem lernen, „Nein“ zu sagen und eigene Grenzen zu setzen.

Wie Böger schildert, soll das Klettern dazu beitragen, dass die Heranwachsenden sich besser kennenlernen, Mut und Stolz empfinden. Es soll die Möglichkeit geben, die eigenen Grenzen bewusst wahrzunehmen, indem die Mädchen und Jungen entscheiden: „Wie hoch will ich klettern? Was will ich tun? Was nicht?“ In der Kirche sind dafür Seile auf unterschiedlicher Höhe gespannt und die Schüler entscheiden selbst, wie hoch es für sie geht.

Das zweiwöchige Projekt fand bereits zum vierten Mal in der Magni-Kirche sowie in den Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendzentrums St. Magni (KIJUZ) statt. Der Impuls für das Projekt stammt von Dieter Stadl, Diakon und Leiter des KIJUZ, sowie Diakon Gottfried Labuhn.

Bei den Teilnehmern kommt „Kinder stärken“ gut an: „Es ist schön zu sehen, dass die Schüler sich etwas Neues zutrauen und es ist eine spannende Art zu lernen außerhalb der Schule“, sagt Lehrerin Christina Behrens, die zum ersten Mal mit ihrer Schule teilnimmt. Auch ihren Schülern gefällt es. „Mir hat es viel Spaß gemacht“, sagt Celina Romanowski. Trotz anfänglicher Überwindung würde sie es gerne noch einmal machen.

In der ersten Projektwoche haben zunächst Grundschüler teilgenommen. Für sie gab es auch Stationsarbeit zu den sechs Präventionsprinzipien. Bei diesen geht es um den eigenen Körper, Gefühle, das Unterscheiden von Berührungen, gute und schlechte Geheimnisse, Neinsagen, Schuld sowie Hilfe holen.

Nicht nur das Aufarbeiten der Vergangenheit ist sehr wichtig, sondern auch Kinder und Jugendliche in der Gegenwart zu stärken.

Henning Böger, Magni-Pfarrer

In der Folgewoche waren die Jahrgänge 5 bis 10 eingeladen. Während eine Hälfte der Klasse in der Kirche kletterte, ging es für die andere Hälfte im Kinder- und Jugendzentrum in einen Workshop mit Anneka Lasar. Die Sozial- und Sexualpädagogin, die auch im Kinder- und Jugendzentrum KIEZ arbeitet, erklärt den Inhalt: „Es geht um Grenzen bei einem persönlich, aber auch um Grenzen bei anderen.“ Neben Anneka Lasar arbeiten auch der Kinderschutzbund Braunschweig, die Beratungsstelle Heckenrose aus Peine sowie Wibke Ramm (Präventionsprinzipien) als Kooperationspartner mit.

Magni-Pfarrer Henning Böger bietet seine Kirche als „geöffneten Raum“ gerne für Projekte dieser Art an. Aus seiner Sicht sei es wichtig, sich als Kirche für die Themen Prävention und Selbstbehauptung einzusetzen. Darüber hinaus legt St. Magni einen besonderen Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche, betont er.

Finanziert wurde das Präventionsprojekt durch eine Spende von „Magni & Friends“. Veranstaltet von Annette Schütz, Andrea Hanke, Martin Bretschneider und Martin K. Burghartz findet seit sieben Jahren auch der Neujahrsempfang „Magni & Friends“ statt. Dabei sammeln die Organisatoren Spenden für einen wohltätigen Zweck. In diesem Jahr kamen 5000 Euro zusammen, die an die Magni-Kirche gespendet wurden. So wurde „Kinder stärken“ mit der Hälfte des Geldes ermöglicht. Mit der anderen Hälfte konnten neue Sportgeräte gekauft werden, wie beispielsweise Boulderschuhe für die Kletterwand im KIJUZ.

IGS in Concert

Am 24.09.24 ist es wieder soweit: alle Gesamtschulen Braunschweigs präsentieren ihre musikalischen Highlights auf einer Bühne. Auch der musiXircus ist wieder dabei, diesmal in der Aula der IGS Franzsches Feld. Das Konzert beginnt um 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

In dieser Woche ist die Fahrtenwoche der IGS Querum. Viel Spaß bei Klassen-, Jahrgangs- und Kursfahrten und dem Herausforderungsprojekt!

Bald geht’s los: Der 8. Jahrgang der IGS Querum startet ins Projekt „Herausforderung“

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Freunde der IGS Querum:


Raus aus dem Klassenzimmer und rein ins Leben! Unter diesem Motto steht das Projekt „Herausforderung“. Dieses innovative Projekt bietet unseren Schülerinnen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu entdecken, neue Herausforderungen anzunehmen und gemeinsam in andere Lebensrealitäten einzutauchen. Ziel ist es, immer aus der eigenen Komfortzone auszubrechen. Die Schülerinnen haben ihre Projekte selbst entwickelt: So gibt es zum Beispiel eine Gruppe, die auf Föhr einen SUP-Kurs macht, manche Gruppen helfen im Tierheim und auf Bauernhöfen, und viele Gruppen sind auch mit dem Fahrrad unterwegs, um sich sportlichen Challenges zu stellen. Einige Gruppen folgen auch dem Ruf in die Wildnis, um sich dort mit so wenig Komfort wie möglich durchzuschlagen. Betreut werden alle Gruppen durch erwachsene Begleitpersonen, die den Schülerinnen im Notfall zur Seite stehen, sich sonst aber eher im Hintergrund halten, damit die Gruppen eigenständige Entscheidungen treffen können.

Gemeinsam starten die Gruppen am 23.08.2024 und sind am 30.08.2024 wieder zurück. Im Rahmen des Projekts „Herausforderung“ werden die Schülerinnen in ihren Gruppen an vielseitigen Aufgaben arbeiten. Dabei stehen Teamarbeit, Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten im Vordergrund. Die Teilnehmenden werden nicht nur ihre eigenen Stärken kennenlernen, sondern auch die ihrer Mitschüler*innen schätzen lernen. Das Projekt fördert die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der Teilnehmenden. Außerdem wird durch die Zusammenarbeit in Gruppen der Zusammenhalt gefördert und Freundschaften können entstehen. Jeder Tag wird voller spannender Aktivitäten und kreativer Herausforderungen sein, die den Schulalltag bereichern. Wir sind überzeugt, dass das Projekt
„Herausforderung“ eine wertvolle Erfahrung für alle sein wird und wünschen allen Gruppen eine tolle Zeit!

Das Team des Jahrgangs 8 der IGS Querum

Bericht über die Projekttage mit Cogniprove

Die Klasse 10.1 verbrachte zwei beeindruckende Projekttage mit der Organisation Cogniprove. In spielerischen und theoretischen Einheiten drehte sich alles um die Steigerung der Resilienz und das Training guter Angewohnheiten zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Die drei Trainer, Sebastian, Christian und Nico, wurden von den Schüler:innen begeistert aufgenommen. Sie vermittelten Wissen und Fähigkeiten in einer spannenden und abwechslungsreichen Art, die nicht nur kurzfristig beim Abschluss am Ende des Schuljahres, sondern auch langfristig im Leben der Schüler:innen hilfreich sein dürften1. Cogniprove bietet eine einzigartige Gelegenheit, die persönliche Resilienz zu stärken und positive Gewohnheiten zu entwickeln. Die Schüler:innen lernten, wie sie mit Herausforderungen umgehen können und wie sie ihre mentale Stärke aufbauen. Die spielerischen Übungen und praktischen Tipps werden ihnen nicht nur im schulischen Kontext, sondern auch im Alltag von Nutzen sein. Die Projekttage waren eine gelungene Mischung aus Theorie und Praxis. Die Schüler:innen hatten die Möglichkeit, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zu stärken. Die Trainer verstanden es, die Inhalte auf eine verständliche und motivierende Weise zu vermitteln. Besonders beeindruckend war die Vielfalt der Themen, die von Stressbewältigung bis hin zu positivem Denken reichten. Die Schüler:innen sind sich einig: Diese Projekttage waren nicht nur lehrreich, sondern auch inspirierend. Sie freuen sich darauf, das Gelernte in ihrem Leben anzuwenden und ihre Resilienz weiterzuentwickeln. Ein herzlicher Dank geht an Sebastian, Christian und Nico sowie an die Organisation Cogniprove für diese wertvolle Erfahrung.

Ferien :)

Wir freuen uns darauf, euch am 05.08.2024 zum Start des neuen Schuljahres wiederzusehen. Bis dahin wünschen wir euch eine erholsame Zeit und wunderbare Ferien!