Bericht zur Dialog Veranstaltung „Wie erinnern wir in Zukunft?“

Am Montag dem 21. Januar 2019, sind Noah Zweck und ich nach Hannover gefahren und durften an der Dialog-Veranstaltung „Wie erinnern wir in Zukunft?“ im Landtag Niedersachsens teilnehmen. Diese Veranstaltung wurde vom Land Niedersachsen organisiert, da die Zeitzeugen der NS-Zeit immer weniger werden, das Erinnern aber weiterhin wichtig ist. Nachdem wir die Möglichkeit hatten einen kleinen Imbiss im Bistro einzunehmen, wurden alle Teilnehmer der Dialog-Veranstaltung von der Präsidentin des Niedersächsischen Landtags begrüßt. Es fand eine kurze Vorstellung der Projektarbeit „am historischen Ort Jugend für Dora“ statt, bevor wir uns in verschiedene Arbeitsgruppen aufteilten. In einer Gruppe waren um die fünfzehn Personen und als erstes haben wir uns alle gegenseitig vorgestellt. Noah und ich haben etwas über die Stolperstein AG erzählt, die anderen haben uns ebenfalls erzählt wo sie sich engagieren und was sie machen. Als wir mit der Vorstellungsrunde fertig waren haben wir Ideen für die zukünftige Erinnerungskultur des Holocausts geäußert, welche in der Gruppe diskutiert und schlussendlich aufgeschrieben wurden. Am Ende der Veranstaltung präsentierte jede Arbeitsgruppe ihre Ergebnisse. Es war sehr interessant für uns diese vielen verschiedenen, kreativen Ideen zuhören und selber ein Teil der Veranstaltung zu sein.

-Jette Feilhaber (10.1)

 

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WPK Darstellendes Spiel Jg 10 als Premierenklasse

Am Samstag dem 26.01. war es soweit. Die Nashörner waren in der Stadt. Genau gesagt, im Staatstheater. Das Stück des franko-rumänischen Dramatikers Eugène Ionesco „Die Nashörner“ gilt als moderner Klassiker des Theaters. Es beschreibt, wie sich die Bevölkerung einer gesamten Stadt nach und nach in Nashörner verwandelt – und sich nur ein einzelner Mensch dieser Gleichmacherei wiedersetzt. Für dieses Stück hatte sich der WPK Darstellendes Spiel des 10. Jahrgangs als Premierenklasse beworben und durfte im Vorfeld künsterlisch kreativ tätig werden. In 3 Workshopterminen wurde mit der Theaterpädagogin Theresa Meidinger gebastelt, gefilmt, geschnitten und ein Fragebogen erstellt, so dass bei der Premiere eine bunte Collage an Mitmachmomenten zur Verfügung stand. Ein gelungener Workshop, der die Kreativität des Kurses herausforderte. Die Zuschauer der Premiere konnten so die Evolution eines Menschen zum Nashorn mitverfolgen, Nashorngeräusche hören und selbst ausprobieren, wie viel Nashorn in ihnen steckt. Am Ende durfte der Kurs der Premiere in den ersten Reihen beiwohnen und staunte über ein außergewöhnliches Bühnenbild, eine atemberaubende Schauspielleistung und diskutierte später auf der Premierenfeier auch mit den Schauspielern zum Inhalt des Stücks.
– Andreas Schönhöft