IGS Querum holt 5. Platz beim bundesweiten Schulvergleich im Bogenschießen in Gudensberg/Hessen

Gemeinsame Pressemitteilung
Schützenverein Querum von 1874 e. V. und IGS Querum

Querum/Gudensberg, 01.04.2023

Die Schulmannschaft der IGS Querum mit den Schülern Joline Schmottlach, Olivia Spill, Tim Zelder und der Ersatzschützin Melina Stautmeister haben einen sensationellen 5. Platz beim Schulvergleich im Bogenschießen-Halle erkämpft. Die Betreuer/Trainer Philipp Wendt und Nils Kanitz haben eine gute Leistung aller Schützen im Wettkampf gesehen. Alle Schützen schossen ihre persönlichen Bestleistungen und waren auch mit dem Wettkampf voll zufrieden. Der landesweite Schulvergleich findet einmal im Jahr statt und wird auf einer Entfernung von 18 Metern in der Halle ausgetragen. Zunächst werden 60 Pfeile geschossen und die maximale Ringzahl ist 600. Da es sich bei diesem Wettkampf um Schulmannschaften handelt und kein intensives Training vollzogen wurde, sind Ergebnisse im mittleren Bereich völlig normal. Im Wettkampf wurden von Tim Zelder 306 Ringe erzielt und hiermit wurde er in der Einzelwertung in der Jugendklasse guter 5.

Joline Schmottlach wurde mit 254 Ringen auch gute 7. Platzierte.
Weiterhin wurde Olivia Spill in der gleichen Altersklasse 10.
Die Einzelergebnisse waren schon herausragend, jedoch wurden diese vom Mannschaftsergebnis noch verbessert. Nach dem Vorkampf kamen die drei Schützen auf den 6. Platz. Im weiteren Finalschießen traten sie im direkten Duell gegen den späteren Zweitplatzierten an und verloren nur knapp. Die erreichte Ringzahl reichte jedoch aus, um auf den 5. Platz vorzurücken und einen tollen Wettkampf zu krönen.

Die Schulmannschaft der IGS Querum trat das erste Mal bei diesem Wettkampf an und wird dabei von der Bogenschieß-AG an der Schule mit aktiven Schützen unterstützt. Jedoch die meiste Unterstützung wird durch die Kooperation mit dem Schützenverein Querum von 1874 e. V. und Thorsten Wendt (Präsident des Vereins) gegeben, ohne den die AG nicht möglich wäre.

Autoren:
Nils Kanitz, IGS Querum

Philipp Wendt, Bundesfreiwilliger Sport an der IGS Querum/Geschäftsführer Schützenverein Querum von 1874 e. V.

Die Mannschaft aus Querum beim Aufwärmen/Foto/Quelle: Schützenverein Querum von 1874 e. V.

Besuch des Radiosenders SAW in der Klasse 5.1

Im Rahmen des Englischunterrichts haben sich unsere SchülerInnen der Klasse 5.1 dazu entschieden, sich für das Programm „Klasse übersetzt!“ bei dem Radiosender SAW zu bewerben. Die Bewerbung der Klasse war sehr schnell erfolgreich. MitarbeiterInnen des Senders kamen am 07.03.2023 in die IGS Querum und haben mit unseren SchülerInnen gearbeitet. In einer Doppelstunde setzen sich unsere SchülerInnen mit einem aktuellen Lied in englischer Sprache auseinander und übersetzen dieses ins Deutsche. Mehrere SchülerInnen haben die Übersetzung live vor Ort in der Schule eingesprochen. Angeleitet wurde das Vorhaben durch den Radiomoderator Ted Stanetzky. Die Übersetzung wird dann später im Radioprogramm in der Rubrik: „Was heißt das auf Deutsch?“ zu folgenden Zeiten zu hören sein:

  • Freitag, 24.03.2023, 06:50 Uhr
  • Samstag, 25.03.2023, 11:15 Uhr
  • Sonntag, 26.03.2023, 17:45 Uhr
  • Montag, 27.03.2023, 15:45 Uhr

Weitere Informationen zum Programm „Klasse übersetzt!“ sowie die Aufnahme der Klasse 5.1 ist zudem unter folgendem Link zeitnahe einzusehen:

https://www.radiosaw.de/klasse-uebersetzt-braunschweig-0

Die Kinder hatten eine Menge Spaß und sind jetzt Experten für den Song „One day“ von Nico Santos. Ein großes Dankeschön geht an den Radiosender SAW für diese schöne Erfahrung.

(Jan Wildung)

Juhu – wir haben gewonnen! 

Der Französisch-Kurs des 10. Jahrgangs von Judith Hauck hat den Tele-Tandem-Förderpreis gewonnen. Im Rahmen des virtuellen Schüleraustauschs über die Plattform TeleTandem des DFJW haben wir mit unserer Partnerklasse des Collège Pierre Mendes France aus Soyaux gemeinsam ein Kinderbuch entworfen: „Eine deutsch-französische Freundschaft auf dem Weg nach Europa“ mit vier zweisprachigen Geschichten. Wer es sich anschauen möchte, kann dies auf der Website tun: 

Collège

Ein besonderer Dank geht an die französische Kollegin Alexandra Latorse, deren Engagement das Projekt bereichert hat. Anfang Februar kam nun der Junior-Botschafter des Deutsch-Französischen-JugendWerks zu uns, um uns die Urkunde zu überreichen. Zudem haben wir ein Preisgeld erhalten, mit dem wir uns einen französischen Ausflugstag gestalten wollen. La vie (scolaire) est belle – das (Schul-)leben ist schön!

https://www.ofaj.org/actus/remise-du-prix-de-soutien-tele-tandem-2022.html

Text: Judith Hauck

Infoabend Sek II

SEK II – Info-Abend am 16. Januar 2023

Informationen über die Oberstufe


Am Montag, den 16. Januar 2023 findet um 18 Uhr in der Aula ein Informationsabend über die Oberstufe der IGS Querum statt.

Bitte benutzen Sie den Eingang an der Bevenroder Straße!

Tanzend die Welt verändern

„In meiner perfekten Welt würde die Welt um 9:00 beginnen (…) es gäbe mehr Projekte (…) keine Nazis (…) alle wären glücklich.“

Nur ein paar Gedanken, mit denen sich die Klasse 8.1 mit weiteren 25 Tänzer:innen im Alter bis 28 Jahren auseinandergesetzt haben.

Zum 13 Mal fand das große Projekt Tanzwärts unter der Leitung von Gregor Zöllig und Brigitte Uray statt. In diesem Jahr fand das Stück seine Anlehnung Zölligs Neuinterpretation des »Siegfried«. Über vier Wochen beschäftigen sich auch in »tanzwärts! Extrem« die Teilnehmenden mit Themen des Widerstands und des Aufbruchs. Aktivist:innen, die die Welt verändern wollen – und zwar JETZT und nicht irgendwann. Was treibt sie an? Was braucht es, um eine Gegenbewegung entstehen zu lassen? Wann stehen wir selbst für etwas ein und setzen mit unseren bewegten Körpern ein Zeichen?

Für die Klasse 8.1 waren es intensive Wochen, teilweise mit Proben am Morgen und am Abend. Angeleitet von zwei jungen, motivierten und leidenschaftlichen Tanzlehrer:innen (Beatrice Ieni und Mátyás Ruzsom), welche selbst Tänzer:innen des Tanzensembles des Staatstheaters sind, wuchsen die Schüler:innen über sich hinaus.

Mit vorgegeben und eigenen Choreografien leistete die Klasse 8.1 einen Beitrag im Gesamtwerk, welches dann an drei Terminen im Kleinen Haus präsentiert wurde. Bereits bei der Premiere gab es Standing-Ovations und einen langanhaltenden Applaus. Neben diesem steht aber sicherlich die gewachsene Gemeinschaft im Mittelpunkt des Projekts. Es wird ein Erlebnis im Schulleben sein, dessen Erinnerungen allen lange lebendig bleiben wird.

gez. Andreas Schönhöft

Zeitzeugenbesuch in Jahrgang 11

Detlef Huber Peuker, fotografierte trotz Verbots die Berliner Mauer, anschließend gelang ihm im November 1969 mit 16 Jahren die Flucht aus der DDR in die BRD. 

Der geborene Braunschweiger zog mit seinen Eltern in den 1950er Jahren in die DDR. Seine Kindheit sei für ihn ganz normal gewesen ist. Komisch sei es erst geworden, als er in die Schule kam und feststellte, dass viele Menschen und die Presse sehr negativ über die BRD geredet und berichtet haben. Über die DDR sei nur positiv berichtet worden, was er aber überhaupt nicht so wahrgenommen habe. 

Eines Tages beschloss er nach Berlin zu reisen  und fotografierte dort heimlich die Berliner Mauer. Allein durch das Herüberschauen nach Westberlin erkannte er die großen Unterschiede. 

Wieder in Jena angekommen wurde er jedoch von der Stasi verhört, da er seine heimlich geschossenen Fotografien für Westgeld verkauft hatte und dies ans Licht kam. Die Stasi zeigte ihm Abdrucke seiner Bilder und wollte wissen, wofür die Bilder gedacht seien. Herr Peuker habe jedoch geistesgegenwärtig geantwortet, dass er nur dokumentieren wollte, wie vorbildlich die DDR ihre Bürger vor dem Faschismus aus dem Westen schütze. Er kam noch einmal davon,

Dennoch floh Herr Peuker später. Dies tat der damals 16-jährige junge, er sprang im Dezember 1969 an der Bernauer Straße über die Mauer. Damit gelang ihm die Flucht in den Westen. Jahre später erfuhr Peuker, dass an seiner Fluchtstelle viele Menschen beim Versuch in die BRD zu gelangen gestorben sind.

Er half sogar einige Jahre später seinem Bruder zur Flucht, wurde jedoch bei der Fluchthilfe einer weiteren Person verhaftet und erst später vom Westen wieder freigekauft. Für die Schüler*innen des 11. Jahrgangs  war dieses Gespräch ein sehr positives Ereignis, da sie viele Sachinhalte des Unterrichts noch einmal lebendig aufgearbeitet wurden.

von Andreas Schönhöft

weitere Infos unter 

https://www.ddr-zeitzeuge.de/ddr-zeitzeugen-recherchieren/ddr-zeitzeuge/detlef-hubert-peuker-535.html