22.02.23 / 19.30 Uhr / Essener Straße 85

Am Montag, den 16. Januar 2023 findet um 18 Uhr in der Aula ein Informationsabend über die Oberstufe der IGS Querum statt.
Bitte benutzen Sie den Eingang an der Bevenroder Straße!
„In meiner perfekten Welt würde die Welt um 9:00 beginnen (…) es gäbe mehr Projekte (…) keine Nazis (…) alle wären glücklich.“
Nur ein paar Gedanken, mit denen sich die Klasse 8.1 mit weiteren 25 Tänzer:innen im Alter bis 28 Jahren auseinandergesetzt haben.
Zum 13 Mal fand das große Projekt Tanzwärts unter der Leitung von Gregor Zöllig und Brigitte Uray statt. In diesem Jahr fand das Stück seine Anlehnung Zölligs Neuinterpretation des »Siegfried«. Über vier Wochen beschäftigen sich auch in »tanzwärts! Extrem« die Teilnehmenden mit Themen des Widerstands und des Aufbruchs. Aktivist:innen, die die Welt verändern wollen – und zwar JETZT und nicht irgendwann. Was treibt sie an? Was braucht es, um eine Gegenbewegung entstehen zu lassen? Wann stehen wir selbst für etwas ein und setzen mit unseren bewegten Körpern ein Zeichen?



Für die Klasse 8.1 waren es intensive Wochen, teilweise mit Proben am Morgen und am Abend. Angeleitet von zwei jungen, motivierten und leidenschaftlichen Tanzlehrer:innen (Beatrice Ieni und Mátyás Ruzsom), welche selbst Tänzer:innen des Tanzensembles des Staatstheaters sind, wuchsen die Schüler:innen über sich hinaus.
Mit vorgegeben und eigenen Choreografien leistete die Klasse 8.1 einen Beitrag im Gesamtwerk, welches dann an drei Terminen im Kleinen Haus präsentiert wurde. Bereits bei der Premiere gab es Standing-Ovations und einen langanhaltenden Applaus. Neben diesem steht aber sicherlich die gewachsene Gemeinschaft im Mittelpunkt des Projekts. Es wird ein Erlebnis im Schulleben sein, dessen Erinnerungen allen lange lebendig bleiben wird.
gez. Andreas Schönhöft
Detlef Huber Peuker, fotografierte trotz Verbots die Berliner Mauer, anschließend gelang ihm im November 1969 mit 16 Jahren die Flucht aus der DDR in die BRD.
Der geborene Braunschweiger zog mit seinen Eltern in den 1950er Jahren in die DDR. Seine Kindheit sei für ihn ganz normal gewesen ist. Komisch sei es erst geworden, als er in die Schule kam und feststellte, dass viele Menschen und die Presse sehr negativ über die BRD geredet und berichtet haben. Über die DDR sei nur positiv berichtet worden, was er aber überhaupt nicht so wahrgenommen habe.
Eines Tages beschloss er nach Berlin zu reisen und fotografierte dort heimlich die Berliner Mauer. Allein durch das Herüberschauen nach Westberlin erkannte er die großen Unterschiede.
Wieder in Jena angekommen wurde er jedoch von der Stasi verhört, da er seine heimlich geschossenen Fotografien für Westgeld verkauft hatte und dies ans Licht kam. Die Stasi zeigte ihm Abdrucke seiner Bilder und wollte wissen, wofür die Bilder gedacht seien. Herr Peuker habe jedoch geistesgegenwärtig geantwortet, dass er nur dokumentieren wollte, wie vorbildlich die DDR ihre Bürger vor dem Faschismus aus dem Westen schütze. Er kam noch einmal davon,
Dennoch floh Herr Peuker später. Dies tat der damals 16-jährige junge, er sprang im Dezember 1969 an der Bernauer Straße über die Mauer. Damit gelang ihm die Flucht in den Westen. Jahre später erfuhr Peuker, dass an seiner Fluchtstelle viele Menschen beim Versuch in die BRD zu gelangen gestorben sind.
Er half sogar einige Jahre später seinem Bruder zur Flucht, wurde jedoch bei der Fluchthilfe einer weiteren Person verhaftet und erst später vom Westen wieder freigekauft. Für die Schüler*innen des 11. Jahrgangs war dieses Gespräch ein sehr positives Ereignis, da sie viele Sachinhalte des Unterrichts noch einmal lebendig aufgearbeitet wurden.
von Andreas Schönhöft
weitere Infos unter

In der Kletter-AG geht es hoch hinaus: Wir lernen gemeinsam das Klettern an einer 10 Meter hohen Wand. Dabei sichern wir uns mit Seilen und lernen vorher noch, wie man zum Beispiel den Achterknoten macht, den Klettergurt richtig anzieht, die Kletterkomandos „ZU“ und „AB“ und eine ganze Menge mehr.
Wenn es zu kalt wird, um an der Außenwand des DAV zu klettern, sind wir zum Bouldern im Greifhaus – hier geht es nicht ganz so hoch hinaus, aber spannend und spaßig bleibt es in jedem Fall.
Vielleicht hast du ja im neuen Schuljahr auch Lust mitzuklettern? Dann melde dich an!
Text: J. Hauck
Im letzten Schuljahr hat der Französisch-Kurs des JG 9 (nun 10) den virtuellen Schüleraustausch (über die Plattform TeleTandem des DFJW) mit unserer Partnerklasse des Collège Pierre Mendes France aus Soyaux erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam haben die deutschen und französischen Schüler*innen zwei Jahre zusammen gelernt und an Projekten gearbeitet.

So ist dieses Jahr ein Kinderbuch mit vier zweisprachigen Geschichte zu den europäischen Werten entstanden. Dieses sehr gelungene Projekt haben wir beim TeleTandem-Preis eingereicht.
Nun heißt es Daumen drücken – doigts croisés!
Text: J. Hauck
Am Mittwoch dem 31.08. folgten die Landtagskandidat:innen Frau Weisser-Roelle (Die Linke), Frau Retzlaff (SPD), Frau Schendel (Grüne), Frau Schütz (FDP) und Herr Hackenberg (CDU) der Einladung des 8. Jahrgangs zu einer gemeinsamen Podiumsdiskussion.

In einer 90 minütigen Gesprächsrunde konnten sich die Kandidat:innen zunächst persönlich vorstellen und den Schüler:innen begründen, wie und warum sie den Weg in die Politik gefunden haben und nun Abgeordnete des Landtags werden wollen. Im Anschluss daran folgten Fragen aus den Bereichen „Bildung“, „Mobilität“, „Digitalisierung“ und „politische Teilhabe von Jugendlichen“. Hier wurde den Schüler:innen schnell deutlich, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Parteien und persönlichen Ansichten der Kandidat:innen zu finden sind.
Geprägt wurde die Diskussion insgesamt von einer sehr höflichen Umgangsform und dem starken Bemühen selbst komplexe Themen so zu formulieren, dass die Achtklässler am Ball bleiben konnten. Dies zeigte sich auch an den spannenden Nachfragen zum Ende der Diskussion, bei denen es auch um die Problematik der Gaslieferungen zum Herbst/Winter ging.
Einige Schüler:innen ließen es sich auch nicht nehmen noch nach dem offiziellen Teil in Gespräche mit den Kandidat:innen zu gehen, nach Autogrammen und Selfies zu fragen und auch untereinander weiter zu diskutieren.
Positives Feedback gab es auch von zwei Klassen der Jahrgangsstufe 9, welche die Diskussion per Videokonferenz verfolgt haben und auch die Körpersprache und Vortragsart analysiert haben.
Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Beteiligten für eine sehr gelungene Vorstellung, insbesondere Aaron und Felix für die technische Unterstützung!
Text: A. Schönhöft
Fotos: S. Evenburg



Ostfalia-Projekt „Rec@School“: Alle Informationen nachzulesen unter diesem Link.
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