Info-Veranstaltung: Anmeldung im 5. Jahrgang

Am Montag, 19. Februar 2018, lädt die IGS Querum alle Eltern zu einem Informationsabend ein, an dem sie ihre Arbeit und das Schulgebäude vorstellt. Dieser findet ab 19.30 Uhr in der Aula der Schule statt. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen sie uns mit der Linie 413. Der Eingang zur Aula ist von der Bevenroder Straße aus (neben der öffentlichen Bücherei).

Anmeldung und Anmeldefrist

Aufnahmeanträge liegen im Sekretariat bereit oder können von der Homepage der Schule heruntergeladen werden. Die Anmeldefrist läuft vom 18. bis 20. April 2018. Später eingegangene Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Das Sekretariat ist zwischen 08.00 und 17.00 Uhr geöffnet. Bitte vergessen Sie nicht, zu Ihrem Aufnahmeantrag das Halbjahreszeugnis vom 31. Januar 2018 vorzulegen.

Voraussetzungen für die Aufnahme

  • Ihr Kind besucht zur Zeit die 4. Klasse einer Grundschule.
  • Es dürfen nur Kinder angemeldet werden, die zum nächsten Schuljahr ihren ständigen Wohnsitz und Aufenthalt im Gebiet der Stadt Braunschweig haben.

Aufnahmeverfahren

Die Gesamtschulen der Stadt Braunschweig entscheiden im Aufnahmeverfahren nach gleichen Kriterien. Sie können nur bis an die Grenze ihrer Kapazität Kinder aufnehmen.

Gehen mehr Aufnahmeanträge ein als Plätze vorhanden sind, wird ein Losverfahren angewendet. Ziel dieses Losverfahrens ist es, Schülerinnen und Schüler aller Leistungsstärken entsprechend einem repräsentativen Querschnitt der Stadt Braunschweig aufzunehmen.

Besonderes Angebot: Die IGS Querum bietet für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler bilingualen Unterricht an.

Der Tag der offenen Tür für Schülerinnen und Eltern findet am Samstag, 07. April 2018, von 11.00 bis 15.00 Uhr statt.

Alle nötigen Formulare zur Anmeldung finden Sie im Bereich Service / Formulare auf der Webseite: Formulare

Gute Ideen – gern gesehen 

Die Homepage soll leben, wachsen, sich entwickeln und dabei immer Aktuelles, Informatives, aber auch Besonderes und Skurriles präsentieren. Wenn du / Sie gute Ideen dazu hast / haben:

Gerne einreichen, mitwirken und mitgestalten. Wir freuen uns auf kreative Vorschläge!

 

Mancher lehnt eine gute Idee bloß deshalb ab, weil sie nicht von ihm ist.

(Luis Buñuel)

Info Abend für die Sek II

Der Info-Abend für die Sekundarstufe II findet am Montag 15.01.2018 um 19.00 Uhr statt. Anmeldungen werden in der Zeit vom 05. bis zum 20. Februar 2018 entgegen genommen.

Den Flyer zur Oberstufe der IGS Querum finden sie hier: Flyer Oberstufe

Stolpersteine AG: Besuch der jüdischen Gemeinde

Wir, die Stolpersteine AG, waren am 21. November zu Besuch in der jüdischen Gemeinde Braunschweig. Zu Beginn der 3. Stunde trafen sich die AG Mitglieder, um gemeinsam mit unserem Lehrer, Herrn Schönhöft, fuhren wir mit dem Bus in die Stadt.

In der jüdischen Gemeinde hatten wir ein langes Gespräch mit der Gemeindevorsitzenden Frau Wagner-Redding. Ihre jüdischen Vorfahren lassen sich über 500 Jahren nachvollziehen, doch heute ist sie die letzte Lebende einer ehemals großen Familie. Mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit bei der jüdischen Gemeinde Braunschweig ist sie sehr zufrieden. Sie erzählte uns viel über ihre eigene Geschichte, aber auch über die der Juden in Braunschweig. Sie ging offen mit den Fragen um und ließ keine unbeantwortet. Unter anderem sprach sie davon, dass es nach dem Holocaust kein deutsches Judentum mehr gegeben. Viele wären nur in Deutschland geblieben, da sie kein besseres Land gefunden hatten oder auch zu krank und schwach waren, um eine Ausreise anzutreten. Die Kultur des Landes wollten sie nicht mehr teilen. Sie sagte: „Schließlich ist Deutschland das Land der Mörder gewesen“. Ich glaube viele Schüler konnten das nachvollziehen.

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es heute ca. 140.000 Juden in 104 Gemeinden. Außerdem gibt es weitere 10.000-15.000 der Juden, welche keiner Gemeinde beigetreten sind. Auch sprach Frau Wagner-Redding mit uns über die Kritik gegenüber den Juden. Sie erklärte: konstruktive Kritik gegenüber den Geschehnissen in Israel, wie zum Beispiel dem Gazakrieg fände sie in Ordnung. Jedoch handle es sich nicht um angemessene Kritik, wenn man sich vorher nicht über das Thema informiert hat. Die Betrachtung der Geschichte sei wichtig.

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Die jüdische Gemeinde Braunschweig versucht sehr offen mit Menschen in Kontakt zu treten. Anders als in anderen Städten gibt es daher weniger Sicherheitsbarrieren. Frau Wagner-Redding sagte, dass sie auch beim Eingang unsere Taschen hätte kontrollieren können. Sie selbst sei eine konservativ-liberale Gläubige. Als wirklich orthodoxer Jude sei es sehr schwierig in Braunschweig seinen Glauben zu  leben. Grund dafür sei, dass keine jüdische Kindergärten, Schulen und Lebensmittelgeschäfte mit koscherem Essen existieren. Koscher bedeutet nach den jüdischen Gesetzen „rein“.

Des Weiteren wurde uns die Synagoge gezeigt. Das Haus der Versammlung. Als wir diese betraten, mussten die männlichen Teilnehmer eine Kippa aufsetzen, was von Respekt gegenüber dem Schöpfer zeugen soll. In der Synagoge sah man deutliche Unterschiede zu evangelischen oder katholischen Kirchen. Die Synagoge ist beabsichtigt sehr schlicht und einfach gehalten. Schließlich heißt es in der jüdischen Schrift, der Thora, dass man sich kein Bild von Gott machen solle. Die Thora ist in Hebräisch geschrieben und besteht aus mehreren aufgewickelten Papyrusrollen. Jede Rolle wird von Hand abgeschrieben.

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In der Synagoge durften wir uns frei unsere Sitzplätze aussuchen. Frau Wagner-Redding erklärte uns, dass dies nicht immer der Fall war. Erst seit 1995 gibt es die religiöse Gleichberichtigung für Juden. Deshalb müssen Frauen und Männer nicht mehr getrennt sitzen.

Allein in diesem Jahr, 2017, hat Frau Wagner-Redding ca. 50 Gruppen über jüdisches Leben in der Stadt Braunschweig aufgeklärt,  darunter auch Gruppen mit Menschen mit Behinderung.

von Grete Anders