Wir wünschen schöne und erholsame Sommerferien.
Großes Wiedersehen am ersten Schultag nach den Ferien ist der 15.08.2019
Wir wünschen schöne und erholsame Sommerferien.
Großes Wiedersehen am ersten Schultag nach den Ferien ist der 15.08.2019
Die Intensivphase des 7. Jahrgangs von Montag den 24.06. bis Freitag den 28.06., hatte das Thema Sport und Bewegung.
Ein Kurs davon drehte sich rund um das Thema Tanzen. Die Schüler und Schülerinnen, die diesen Kurs belegten, bildeten am ersten Tag (Montag 24.06.) die drei Gruppen, legten Ihren Tanz-Style (2x Hip Hop,1x Cheerleading) fest und suchten die Musik, zu der sie tanzen wollten, aus. Hinterher verteilten sich die Gruppen, um in Ruhe eine Choreografie zu erstellen. Die Cheerleader bekamen extra Unterricht von drei professionellen Schülerinnen aus dem 9. Jahrgang. Vielen Dank an Lea, Emily und Janna!
Am zweiten Tag (Dienstag 25.06.) trafen sich die Gruppen zur dritten Stunde in der 7.1 .Nachdem sie besprochen hatten, wie der Tagesablauf aussieht, probten sie Schritt für Schritt die Choreografie, an der sie am Montag schon etwas gearbeitet hatten. Da es in dieser Woche so warm war, machten die Gruppen öfters Pausen.
Am Mittwoch den 26.06. trafen sich alle zur zweiten Stunde (8:45Uhr) in der Aula der IGS Querum. Bei vielen war die Choreografie zu diesem Zeitpunkt fast fertig und musste nur noch geprobt werden. Allerdings war dieser Tag so heiß, dass nicht lange getanzt werden konnte. Also schauten wir uns noch einen Film an, den wir aber nicht ganz zu Ende gucken konnten, da wir den Film in der letzten Unterrichtsstunde angefangen hatten und dann Schluss hatten. Der Film „Girls United“ handelte von einem Mädchen, die Cheerleaderin war, dann aber umgezogen ist und und ihrem Team geschworen hatte, dass sie, wenn sie nicht in einem neuen Team Cheerleaderin wird. Aber auf ihrer neuen Schule gibt es auch ein Cheerleadrteam, wo sie dann doch mit macht und dann finden das ihre Freunde raus…
Am letzten Tag zum Trainieren (Donnerstag 27.06.) war es zum Glück nicht mehr so warm wie an den ganzen anderen Tagen der Intensivwoche, so dass alle nochmals ordentlich trainieren konnten.Gegen Nachmittag haben sich die Gruppen gegenseitig ihre Tänze b.z.w. Choreographien vorgestellt. Hinterher haben wir den Film zu Ende geschaut…
Am Freitag, den 28.06. werden sich alle verschiedenen Intensivgruppen treffen und den Tag im Prinzenpark im Rahmen des Jahrgangssportstags genießen.
Bericht von Yara Valea Nitsch


Am Mittwoch dem 12. Juni fand, unter hervorragenden Wetterbedingungen, unser jährliches Sportfest statt. Unsere SchülerInnen stellten dabei ihr sportliches Können bei verschiedensten Disziplinen unter Beweis. So konnten aus insgesamt 11 Angeboten echte Schulsport-Klassiker gewählt werden, wie z.B. Fußball, Tischtennis, Beachvolleyball, Basketball und Badminton. Abgerundet wurde diese Angebotspalette mit eher außergewöhnlicheren5 Sportaktivitäten wie dem Klettern, einem Orientierungslauf, Disk Golf und einem Skate/Inliner-Contest.
Die SchülerInnen des Jahrgangs 5 und 6 zeigten ihre Talente bei Leichtathletik, Mehrkampf und einem Völkerballturnier. Als Zuschauer war vor allem der Teamgeist der einzelnen Klassen, die gegeneinander angetreten sind, durch starklautes anfeuern ihrer MitschülerInnen bei dem Völkerballturnier deutlich zu hören und zu spüren. Zur Abwechselung von dem sportlichen Part führten die Sozialpädagoginnen als Aktion ein „Seerosenspiel“ durch, welchem die SchülerInnen im Klassenverbund Teamgeist, Konzentration und Schnelligkeit beweisen mussten. Einen schweißtreibenden und aufregenden Abschluss bot der Staffellauf, in welchem die SchülerInnen aller Jahrgänge mit je fünf freiwilligen SchülerInnen einen circa halben Kilometer langen Lauf bezwangen. Auch die unterrichtenden Sportlehrer und BFDs ließen es sich nicht nehmen als Team zu starten. Hierbei wurden die LäuferInnen von ihren MitschülerInnen, TutorInnen und Eltern ordentlich angefeuert und gaben nochmal Vollgas.
Begleitet wurde das gesamte Sportfest von unseren SchulsanitäterInnen, die jederzeit ein Blick auf das Wohlbefinden der TeilnehmerInnen hatten. Wir blicken zurück auf ein tolles Sportfest mit viel Freude am gemeinsamen Sport, Schweiß und Emotionen und freuen uns bereits auf das nächste Sportfest im Jahr 2020.


Das folgende Video der Stolpersteinverlegung der Familie Glatt wurde uns freundlicherweise von Efraim Glatt zur Verfügung gestellt:
Am 14.6. 2019 ist es wieder soweit: Das bekannte Braunschweiger Schüler – Kultur – Festival rund um den Altstadtmarkt findet auch in diesem Jahr wieder statt. Diesmal präsentiert die Rapflektion- und die Electronic Beats AG als Hauptact ihr neues Programm, unterstützt durch den musiXicus, der bereits seit dem allerersten Walk’n’Art Festival Stammact in der IHK ist.
Informationen und Karten unter walk-n-art-bs.de
„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“ …sie waren unsere Nachbarn, lebten mit uns Tür an Tür
Seit 1995 erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt STOLPERSTEINE bundesweit und inzwischen auch in den angrenzenden Ländern an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Stolpersteine sind kleine Messingplatten, die vor den letzten frei gewählten Wohnstätten im Bürgersteig verlegt werden. Seit 2006 verlegt Gunter Demnig Stolpersteine auch in Braunschweig.
Die Spuren der jüdischen Familien Glatt und Fischbein sind fast komplett aus Braunschweig verschwunden gewesen. Beide Familien sind während bzw. kurz nach dem 1. Weltkrieg nach Braunschweig gekommen und haben sich hier in Braunschweig eine neue Existenz aufgebaut. Familie Fischbein lebte bis zu ihrer Deportation am Wilhelmitorwall 11, der Vater der Familie war als Kaufmann tätig. Familie Glatt betrieb am Meinhardhof einen Delikatessenladen, fußläufig erreichbar von ihrer Wohnung am neuen Petritore 7a. Nach dem krankheitsbedingten Tod des Vaters übernahm seine Frau Lea die Geschäfte.
Zwischen 1936 und 1942 verlieren sich ihre Lebenswege ins Ausland oder enden endgültig. So schafften es nur zwei Familienmitglieder der Familie Fischbein den Holocaust zu überstehen. Bei Familie Glatt waren es alle Kinder, die über die Flucht oder den Kindertransport nach England einen Weg aus Nazideutschland fanden. Um so schöner war es, dass zwei Töchter von Efraim Glatt, mit ihren eigenen Kindern und einem Enkel zur Verlegung der Stolpersteine am Montag dem 06.05. nach Braunschweig schafften. Bei einem gemeinsamen Kaffee tauschten sich einzelne SchülerInnen mit den Nachkommen des zweiten Sohnes von Lea und Chaskel Glatt aus. Diese Erfahrung wird wohl alle auf Lebzeiten prägen.
Ein persönliches Grußwort von Efraim Glatt an den Stolpersteinkurs:
Me and the whole Glatt family would like to thank Andreas Schönhöft and his students for one of the most moving days in our lives , thank you for the last 2 years that you research about our family, I think it’s the best contrast to the people in the past and also for the Anti-Semitism that arise unfortunately in our days , you and your students are the light in the darkness , I hope all of you will learn from this journey and spread the light between your friends and family and all around Braunschweig, Germany and Europe, always remember and never forget. Now no one can forget my family in Braunschweig because of you and we will be thankful for that for the rest of our lives. You should be proud of your actions, I know that your families are.
P.S looking forward to see you soon in Israel
Unparteilichkeit, eigene Konflikterfahrungen, das Widerspiegeln von Gefühlen, Einfühlungsvermögen und aktives Zuhören…Themen mit denen sich die SchülerInnen in der Streitschlichterausbildung letzte Woche auseinandergesetzt haben.
Nach einem gemeinsamen Frühstück haben wir uns in dieser Woche intensiv mit der Mediation auseinandergesetzt. Dabei lernten die SchülerInnen vorerst welche Grundhaltung als StreichtlicherIn notwendig ist um einen Streit zu schlichten und den Streitbeteiligten wertschätzend und lösungsorientiert entgegenzutreten. Darauf aufbauend folgten die 5 Phasen der Mediation, welche erst in der Theorie miteinander besprochen wurden und anschließend in der Praxis, mit Hilfe von Rollenspielen, von den SchülerInnen erprobt wurden. So eigneten sich die SchülerInnen ein umfassendes Wissen darüber an, was in der Einleitung eines Gesprächs wichtig ist, die Sichtweisen der Konfliktparteien zusammen zu fassen, sich einzufühlen und zu verstehen, Motive und Gefühle des Streits herauszufinden, Problemlösungen zu finden welche möglichst beiden Konfliktparteien gefallen und eine gemeinsame Vereinbarung zu finden.
Alle 12 SchülerInnen haben die Schreitschlichterausbildung erfolgreich abgeschlossen. Wir sind stolz und freuen uns darauf, unseren frisch ausgebildeten StreitschlichterInnen Konflikte anvertrauen zu können, dessen Lösungen ganz sicher zu einem guten Schulklima untereinander beitragen werden.
Wir bedanken uns bei Pastor Ebel der evangelischen Freikirche Querum, in dessen Räumlichkeiten unsere Ausbildung zum wiederholten Male stattfinden konnte.
Beim zweiten Schulkonzert der Konzertreihe „laut&leise“ glänzten am 24.4.2019 in der Magnikirche u.a. der Chor des 5. Jahrgangs unter der Leitung von Herrn Voigt, das Schattenklang Orchester und das Streichquartett „Pop4Strings“ unter der Leitung von Herrn Blumenstiel und die Gitarren- und Ukulelenschüler von Herrn Knopf. Den Abend beschloss der musiXircus unter der Leitung von Herrn Quentmeier mit drei ausgewählten ruhigen Stücken.
Insgesamt war es ein wirklich interessantes, abwechslungsreiches Konzert zwischen Klassik, Blues, Pop und Jazz, bei dem Streichinstrumente, Zupfinstrumente ebenso wie Stimmen und Bandinstrumente gleichermaßen zur Geltung kamen. Das Technik Team tauchte mit der neuen digitalen Lichtanlage die Magnikirche in ein stimmungsvolles Licht und sorgte dafür, dass auch die leisen Töne an diesem Abend nicht untergingen.
„Ein tolles Konzert, mehr davon!“ Dieser Orginalton aus dem Publikum motivierte alle Teilnehmer auch 2020 ein Schulkonzert der IGS QUERUM in der Magnikirche stattfinden zu lassen.
Wir danken der Musikschule Musikuss für ihre Unterstützung und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte!
Im Rahmen ihrer Recherchen konnte die Stolperstein AG auch einen Kontakt zu Familienmitgliedern der Familie Glatt aufbauen, die heute in Kanada und Israel leben. Dabei gelang es den Schülerinnen und Schülern Memoiren von Henry Glatt zu bekommen, die hier nun auf englisch und in deutscher Übersetzung vorliegen. Ebenso antwortete Henry Glatt per Videobotschaft auf diverse Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Alle Interessierten sind am Montag dem 06.05. herzlich zur Verlegung der Stolpersteine zu Ehren und zum Gedenken der Familien eingeladen:
Henry Glatt: Memories of Braunschweig
Henry Glatt: Memoiren aus Braunschweig
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