Schul-Shirt-Verkauf im 2. Halbjahr

Größen_IGS2020

Bestellformular_IGS2020

Ankündigung auf Homepage Shirtverkauf

Eltern haben das Projekt Schul-Shirt im Jahr 2014 an unserer IGS Querum als Privatinitiative wieder ins Leben gerufen. Die Schulleitung und der Schulvorstand unterstützen und befürworten dieses Projekt. Die Organisation und Bestellung der Shirts ist aber in unserer Elternhand“.

Die einheitlichen Outfits fördern das Gruppengefühl ähnlich wie beim Sport. Gemeinsam sind wir stark! Wir sind stolz, zur IGS Querum zu gehören.
Schul-Shirts sind für den Sportunterricht, Schulveranstaltungen, Sportfeste, Nachtlauf oder einfach zum Anziehen.

Bestellung, Bezahlung und Übergabe

Um Bestellungen kostengünstig tätigen zu können, muss eine bestimmte Abnahmemenge bestellt (im Idealfall über 100 Stück) und zeitnah nach der Lieferung bezahlt werden. Aus diesem Grund und um private Auslagen zu vermeiden, werden wir die Bestellungen nur mit Vorkasse entgegen nehmen.

Wie kann bestellt werden?

Den Bestellzettel ausdrucken (Homepage IGS Querum) und die Bestellung ausfüllen (ankreuzen):

  • Art des Shirt (T-Shirt, Poloshirt, Hoodie)
  • Größe des Shirt (sortiert nach kids, girly, man)

Den Bestellzettel zusammen mit dem Geldbetrag (bitte unbedingt PASSEND – Überzahlungen gehen an den Förderverein) in einem verschlossenen Briefumschlag in der SEK I den Tutoren geben. (Sek II im Sekretariat bei Frau Berkmann abgeben)

Die Lieferzeit dauert ca. 4 Wochen. Dann geben wir die Shirts in der Schule ab und die Tutoren verteilen sie in ihren Klassen. In der SEK II können die Shirts bei Frau Berkmann abgeholt werden.

Unsere Pläne und Ziele

  • Auf Schulveranstaltungen wie zB. Einschulung oder Elternsprechtag (der Donnerstag Nachmittag) werden wir einen Verkaufs-/Bestellstand einrichten.
  • Der Förderverein hat schon 2 Klassensätze T-Shirts für die Schule finanziert, um bei Schulwettkämpfe, Turnieren oder anderen Veranstaltungen als einheitlich erkennbare IGS Querum auftreten zu können.
  • Aus den kleinen Gewinnen wollen wir ein Warenlager aufbauen, um
    1. Muster-Shirts in gängigen Größen zur Anprobe zu haben und
    2. um eine gewisse Anzahl an Shirts auf Lager zu haben zum direkten Verkauf.
  • In späterer Zukunft fließen dann die Überschüsse aus dem Verkauf in den Förderverein unserer IGS Querum.

Ansprechpartner & Kontakt:

Hanna Schaper
hanna.schaper@igsquerum.de
mobil: 01794562315

Heike Steingaß
heike.steingass@igsquerum.de
mobil: 01711202169

 

 

Spendenaktion der 6.2

Wir (die Klasse 6.2) haben Spenden für das Tierheim in Ölper gesammelt. In der Schule haben wir in der Vorweihnachtszeit einen kleinen Stand aufgebaut, wo wir Weihnachtsleckereien wie Kekse, Kuchen und Punsch (natürlich alles selbst gemacht) verkauft haben. Das Geld, das wir damit verdient haben, wollten wir gerne an das Tierheim spenden, da wir etwas Gutes mit dem Geld anfangen wollten. Wir haben uns mit den Mitarbeitern des Tierheims verabredet und sind dann mit dem Bus von der Schule nach Ölper gefahren. Dort haben wir die Spende persönlich übergeben. Dann haben wir dort noch eine Führung durch das Tierheim bekommen und haben viele süße Tiere gesehen.

Vielen Dank nochmal für den schönen Besuch bei Ihnen!!!

Liebe Grüße,

die Klasse 6.2 (von Anni, Kimi und Liska)

Zeitzeugenbericht zur Berliner Mauer

„Ich wollte dokumentieren wie gut unsere DDR vor Feinden von außen geschützt ist“ (Detlef Huber Peuker)

Detlef Huber Peuker, fotografierte trotz Verbots die Berliner Mauer, anschließend gelang ihm im November 1969 mit 16 Jahren die Flucht aus der DDR in die BRD. Er besuchte unsere Klasse die 11.3 und ließ uns mehr über seine persönlichen und beeindruckenden Erfahrungen wissen. Herr Peuker ist gebürtiger Braunschweiger, zog aber mit seinen Eltern in den 1950er Jahren in die DDR. Während im Hintergrund Peukers selbstgeschossene Bilder abgespielt wurden, nahm er unsere Klasse mit auf die Reise seiner eigenen Geschichte und beantwortete anschließend unsere Fragen.

Seine Kindheit sei für ihn ganz normal gewesen ist. Komisch sei es erst geworden, als er in die Schule kam und feststellte, dass viele Menschen und die Presse sehr negativ über die BRD geredet und berichtet haben. Über die DDR sei nur positiv berichtet worden, was er aber überhaupt nicht so wahrgenommen habe. 

Nach dem Zusammentreffen mit einem sogenannten «Westmensch», stieg Peukers Neugier auf den Westen und gleichzeitig fühlte er sich immer bedrängter von dem System der DDR.

«Wenn man eigene Denkweisen gehabt hat, störte das das System»

Schließlich überkam ihm der Gedanke: «Wie komme ich hier raus?». Er beschloss nach Berlin zu reisen, dort gab sich Peuker als Tourist aus und fotografierte heimlich die Berliner Mauer, allein durch das Herüberschauen nach Westberlin erkannte er die große Unterschiede. Detlef Peuker beschrieb Westberlin als farbig und belebt im Gegensatz zu der trostlosen DDR. Später wurde er jedoch von der Stasi verhört, da er seine heimlich geschossenen Fotografien für Westgeld verkauft hatte und dies ans Licht kam. Später wurde er deswegen von einem Polizisten eingesprochen, wurde aber laufen gelassen, da er meinte, er habe nur Stadtmotive gemacht. Später wurde er auf der Arbeit von Stasi-Mitarbeitern angesprochen, da seine Fotoaktion doch aufgeflogen war. Die Stasi zeigte ihm Abdrucke seiner Bilder und wollte wissen, wofür die Bilder gedacht seien. Herr Peuker habe jedoch geistesgegenwärtig geantwortet, dass er nur dokumentieren wollte, wie vorbildlich die DDR ihre Bürger vor dem Faschismus aus dem Westen schütze. Er kam noch einmal davon,

Dennoch floh Herr Peuker später. Dies tat der damals 16-jährige junge, er sprang im Dezember 1969 an der Bernauer Straße über die Mauer, damit gelang ihm die Flucht in den Westen. Jahre später erfuhr Peuker, dass an seiner Fluchtstelle viele Menschen beim Versuch in die BRD zu gelangen gestorben sind.

«Die Stelle, die ich mir rausgesucht hatte und bei der ich dachte sie wäre die einfachste gewesen, stellte sich heraus, dass eine sehr schwierige war, dort standen viele Kreuze (…)»

Er half sogar einige Jahre später seinem Bruder zur Flucht, wurde jedoch bei der Fluchthilfe einer weiteren Person verhaftet und erst später vom Westen wieder freigekauft. Für die Schüler*innen war dieses Gespräch ein sehr positives Ereignis, da sie viele Sachinhalte des Unterrichts noch einmal lebendig aufgearbeitet haben. Aber auch Werte, die ihnen heute selbstverständlich sind, wurden so noch einmal in einem anderen Licht durchleuchtet.

Herr Peuker ist seit Jahren als Zeitzeuge in Schulen unterwegs und kann über den Link https://www.ddr-zeitzeuge.de/ kontaktiert werden.

 

 

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Gedenken und Erinnern

Am 27.01.2020, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, haben einige Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses „Gedenken und Erinnern“ ihre Arbeitsergebnisse in der Gedenkstätte „Schillstraße“ (http://www.schillstrasse.de/start.php) präsentiert.

Unter der Leitung von Herrn Wolter hatten die Schülerinnen und Schüler des 10.Jahrganges zuvor anderthalb Jahre lang recherchiert und geforscht, zusammengetragen und nachvollzogen. Dank ihrer Arbeit konnte das Schicksal verschiedener Menschen in Braunschweig während der Zeit des Nationalsozialismus rekonstruiert und für die Nachwelt festgehalten werden. Im offenen Archiv der Gedenkstätte sind die Schülerarbeiten einsehbar.

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70 Jahre Grundgesetz – Das gehört gefeiert

Am Dienstag den 03.12.2019 sind wir mit einer kleinen Gruppe von 6 Schüler*innen und Herrn Schönhöft zur Jahrestagung von „Schule ohne Rassismus Schule mit Courage“ gefahren. Die Tagung fand unter dem Motto „70 Jahre Grundgesetz“ statt. Durchgeführt wurde die Veranstaltung im Hotel Wienecke XI. Wir wurden in einem riesigen Saal empfangen, in dem wir mit 200 weiteren Gästen den Tag erleben sollten. Durch verschiedene Präsentationen, Reden oder Musikvideos wurden wir gut in das Thema eingeführt und hatten danach die Möglichkeit uns in Gruppen aus Lehrer*innen und Schüler*innen mit verschiedenen Grundgesetzpassagen genauer auseinander zu setzten.

Die Einleitung dazu machten Studenten und Freiwillige im sozialen Dienst aus verschiedenen Ländern. Diese „Peer Leader“ kamen aus Brasilen, der Ukraine, Afghanistan und dem Kosovo. Das war eine sehr beeindruckende Vorstellung, da sie ihre Hürden und Hindernisse in den Verfassungen darstellten, und wie sich diese auf den Lebensalltag auswirkten. In den ersten Workshops sprachen wir unter anderem über die Möglichkeiten von Enteignungen und der Bedeutung von Eigentum, aber auch über die Rolle des Staates im Sinne des Umwelt- und Minderheitenschutzes. Gedanken, Ideen und Forderungen, die in den Gruppen erarbeitet wurden, wurden im Anschluss an den niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne übergeben, der selbst eine Rede hielt, und auf einzelne der erarbeiteten Aspekte einging. Das war für die Schülerinnen ein wichtiger Moment, da man dem Kultusminister direkt etwas mitgeben konnte, was dieser in seinem Beruf zu erfüllen habe.

Nach einer kurzen Mittagspause nahmen wir an verschiedenen Workshops teil. Jette, Luise und Carla beschäftigten sich in ihrem Workshop mit der Notwendigkeit jedes einzelnen Courage zu zeigen und diskutierten in der Gruppe darüber, wie das in Alltagssituationen am besten möglich ist.In dem Workshop „Courage“ hat jeder erst einmal den Begriff  Courage für sich selbst definiert und diese Definition den anderen Teilnehmern vorgestellt. Als Nächstes haben wir ein Quiz gemacht. Uns wurden verschiedene Situationen  vorgelesen, in denen man Courage zeigen kann oder sollte; zum Beispiel:

Was würdest du tun wenn in deinem Dorf ein Nazikonzert veranstaltet wird?

A: gar nichts
B: eine Gegendemo veranstalten
C: selbst hingehen

Wir konnten uns dazu äußeren und unsere Entscheidung erklären. Danach wurde und erzählt in welchen Bereichen es Diskriminierung gibt, wie in der Musik und im Sport, wo man Courage zeigen soll. Als letztes haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe hat sich auf einen Themenbereich in dem man Courage zeigen kann spezialisiert, und dann den anderen vorgestellt und zum Schluss in der ganzen Gruppe darüber diskutiert.

Grete, Marla, Egemen und Herr Schönhöft nahmen am Workshop „Corners Speak – Sag doch was du willst teil“ teil. Der Workshop mit dem Rapper Spax befasste sich erst einmal mit Fragen wie beispielsweise: „Ab wann ist eine Beleidigung, eine Beleidigung?“ oder auch mit Grenzen von Meinungen und Beleidigungen in der Kunst. Anschließend durften wir eigene Texte zu politischen Themen, die uns interessierten, verfassen.

Bevor für uns ein sehr Interessanter und inspirierender Tag zu Ende ging, versammelten wir uns alle noch einmal und die Ergebnisse aus den verschiedenen Workshops wurden vorgestellt. Verlassen haben wir die Veranstaltung mit einem guten Gefühl und einem Ohrwurm.
(Beiträge zusammengestellt aus den Berichten von Marla, Carla, Jette, Luise und Grete)