Stolperstein AG-Delegation beim Fest der Demokratie in Salzgitter

„Wir wissen erst, was auf dem Spiel steht, wenn es auf dem Spiel steht. Wir müssen uns darüber verständigen, wie wir die offene Gesellschaft erhalten, erweitern und vielleicht aktualisieren. Demokratie ist Diskurs, ist Prozess, ist auch Zweifel – aber es ist immer, immer Solidarität.“

Zitat Hans Jonas (Das Prinzip Verantwortung)

Solidarität mit Salzgitter. Flagge zeigen für eine Mitverantwortung an der Demokratie. Dies dachten sich auch die drei Schülerinnen Lynn, Jette und Grete, als sie mit ihrem Lehrer Herrn Schönhöft zur Veranstaltung „Fest der Demokratie“ fuhren. Dort trafen sie auch auf Frau Diener und die ehemalige Kollegin und Lehrerin Frau Riedel, die für  Amnestie International vor Ort war. „Wir sind mehr, wir sind bunt, wir sind weltoffen“, waren nur einige Slogan, die das Gesamtbild der Veranstaltung prägten. Knapp 750 Demokraten stellten sich den knapp 30 Nazis entgegen und zeigten, wie die Mehrheiten in Salzgitter verteilt waren. Zum Programm des Festes der Demokratie gehörten unterschiedliche Redner, von der IG Metall bis zu Jugendbündnissen aus Salzgitter. Aufgelockert wurde das Programm durch verschiedene Bands, aus dem Spektrum Rock, Pop und Rap.

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Besuch der Gedenkstätte Schillstraße | Stolperstein AG

Die StolpersteinAG besuchte am 25. September die Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Braunschweig, welche sich in der Schillstraße befindet. Dort, wo heute der Brawo-Park steht, befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Arbeitslager. Die dort inhaftierten Menschen wurden damals gezwungen für die Büssing AG zu arbeiten. Sie lebten unter unmenschlichen Bedingungen und durften während der gesamten Zeit keinen Kontakt zu anderen Personen haben. Wenn sie auf der Arbeit zum Beispiel versuchten Kontakt zu den regulären Arbeitern aufzunehmen, wurden sie hart bestraft. Das Lager wurde 1942 errichtet und 1945 von den britischen Truppen befreit. Nach Kriegsende wurden die Gebäude abgerissen, und das Gelände zunächst von der Post genutzt. Später wurde das Gelände privatisiert und zum Brawo-Park umfunktioniert. Viele Menschen, die heute dort einkaufen, wissen oft nicht über die Geschehnisse an diesem Ort bescheid. Um an diese zu erinnern sind jedoch verschiedene Objekte auf dem Parkplatz eingerichtet. Zum einen die rabbinische Weisheit Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit, welche aus dem Talmud (bedeutendes Schriftwerk des Judentums) übernommen ist. Man findet auch Fundamentreste einer Baracke. Wir haben uns zunächst mit der Geschichte des KZ-Außenlagers beschäftigt. Anschließend haben wir das Gelände und die Gedenktafeln angeschaut. Wir hatten viele Chancen Fragen zu stellen. Und als Inspiration für unsere Präsentation haben wir in dem Archiv Dokumente angeschaut. Neben der vielfältigen Möglichkeit sich in Büchern vor Ort einen Überblick zu verschiedenen Themen der Geschichte zu informieren bietet die Gedenkstätte Schillstraße auch ein offenes Archiv. Dort haben diverse Gruppen, Firmen und Einzelpersonen unterschiedlichste gesammelte Informationen für die Öffentlichkeit bereitgestellt. Ein kleines Highlight des Tages bestand darin, dass unser Mitschüler Adrian Winter einen Teil der Führung über das Gelände übernahm. Er war zuvor als Schülerpraktikant in der Schillstraße und kann aus seine Erfahrungen dort nur positiv über die Gedenkstätte als Praktikumsplatz sprechen.

Grete Anders

Leseclub – alles neu!

NEU! NEU! NEU! NEU! NEU!

Hallo ihr Lieben,

gaaaaaanz NEU sind die VIELEN; VIELEN BÜCHER, die hier jetzt, Dank der Bürgerstiftung, auf alle Schülerinnen und Schüler und euch warten!!!!!

Dann eine NEUIGKEIT, die unbedingt sein musste!!!

Aufgrund der veränderten Pausenzeiten ist der LC jetzt

MITTWOCH & DONNERSTAG ab SOFORT
-und erstmal auf Probe bis zu den Halbjahreszeugnissen-
in der Zeit von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr geöffnet!!!

Schon viele Schülerinnen und Schüler nutzen diese tolle Schmökerzeit!

Es darf aber sehr gerne mehr werden!!!

Die liebsten Schmökergrüße

Corinna Conrad

NEU! NEU! NEU! NEU! NEU

Erlebnisklassenfahrt der 7.2 an den Schweriner See

Am Montagmorgen trafen wir uns um sieben Uhr am Braunschweiger Hauptbahnhof. Dort verabschiedeten wir uns von unseren Familien und stiegen in den Zug nach Lübsdorf. Nach fünfstündiger Fahrt erreichten wir unser Ziel.

Am Dienstag startete gleich eine Erlebnisaktion. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt und jede Gruppe musste nun ein Floß aus Reifen, Planken und Seilen bauen. Die fertigen Flöße testeten wir auf dem Schweriner See. Alle haben es geschafft und sind über Wasser geblieben.

Mittwochs kletterten wir in den Morgenstunden im Hochseilgarten. Das war eine tolle Herausforderung und machte viel Spaß. Am Abend bauten wir ein großes Biwak. Wer wollte, konnte in der Nacht darin schlafen. Ein paar Kinder haben sich getraut und dort übernachtet.

Donnerstags sind wir mit der Regionalbahn nach Schwerin gefahren. Dort machten wir eine Rallye durch die Stadt und danach hatten wir auch ein bisschen Freizeit in Schwerin.

Am Freitag mussten wir alle sehr früh aufstehen, da der Zug, der uns zurück nach Braunschweig brachte, schon um 9.30 Uhr fuhr. Wir haben zum Glück den Zug bekommen und sind wohlbehalten in Braunschweig angekommen. Auf dem Bahnsteig kamen uns unsere Eltern fröhlich am Bahnsteig entgegen.

Und dann ging unser Alltagsleben wieder los.

Von Ole Wickenhäuser


Das Übernachten im Biwak

Am 22.8.18 haben wir versucht im Biwak zu schlafen. Ein Biwak ist eine Art Zelt aus einer Plane und Seilen. Nach einer Stunde durften die Leute wieder zurückgehen, die im Biwak nicht schlafen wollten. Fast die ganze Klasse außer 8 Personen sind wieder zurück ins Haus gegangen, die anderen, die im Biwak geschlafen haben, konnten den freien Himmel sehen mit den Sternen .

Ich persönlich fand die Entscheidung schwer, weil ich es toll gefunden hätte, unter klarem Himmel zu schlafen, was allerdings wiederum ein Nachteil wäre, wenn ich morgens früh von der Sonne geweckt worden wäre, und es wäre morgens sehr kalt. Hätte ich aber drinnen geschlafen , könnte ich den Himmel und die Geräusche von draußen nicht sehen und hören. Sie war wirklich schwer, die Entscheidung .Für was hättet ihr euch entschieden?


Floßbau der Klasse 7.2

Am Dienstag mussten wir uns an der Kletterhalle treffen. Da- lagen schon alle Sachen bereit, die wir brauchten, um ein Floß zu bauen. Es gab Reifen, Bretter, Seile und natürlich Schwimmwesten. Jeder musste ein paar Sachen nehmen und runter zum Wasser laufen.

Anschließend haben wir drei Teams gebildet, die die Teamer bestimmt haben. Alle konnten sich die Materialien besorgen, die wir brauchten. Wir haben losgebaut. Als alle fertig waren, haben wie die Flöße ausprobiert. Alle Flöße funktionierten. Und alle, die die es wollten, konnten ein Floß besteigen.
Danach mussten wir alle Flöße wieder auseinander bauen, um anschließend noch schwimmen zu gehen. Danach musste jeder wieder etwas von dem Baumaterial zur Kletterhalle zurücktragen.

 


Klettern

Am Mittwoch waren wir klettern im Hochseilgarten, der direkt vor unserer Haustür war. Die Teamer hatten für uns Hinweise versteckt, die wir als Gruppe aus dem Hochseilgarten sammeln mussten. Mit den Hinweisen konnten wir nachmittags eine Schnitzeljagd machen. Es durften immer nur zwei klettern. Es haben immer vier Personen beim Sichern geholfen. Der Rest hat die Tampen gehalten, also mussten alle als Team arbeiten. Es hat auch zwei Koordinatoren gegeben, die immer angesagt haben, was die anderen machen sollen. Insgesamt haben wir uns vier Stunden konzentriert und mit viel Einsatz gemeinsam die schwierige Aufgabe gemeistert.Klettern


Lagerfeuerpizza

Wie wir die Lagerfeuerpizza gemacht haben:

Zuerst haben fünf meiner Mitschüler in der Küche alles vorbereitet. Den Teig haben wir zuerst gemacht und währenddessen haben meine Mitschüler Salami, Käse, Kochschinken und Ananas geschnitten.

Als der Teig fertig gezogen war, hat einer von uns aus dem Teig Kugeln gemacht und ein anderer hat dann diese Kugeln ausgerollt, gleichzeitig wurde die Alufolie mit Öl bestrichen. Da wurde der ausgerollte Teig draufgelegt. Zeitgleich haben wir alles nach draußen getragen. Als wir fertig waren, durften das Küchenteam und die Helfer als erstes ihre Pizzen belegen.

Es dauerte nicht lange, bis wir keinen Käse mehr hatten. Da mussten wir wieder an die Arbeit. Manche Pizzen waren am Boden verbrannt und in den meisten war Asche drin, aber sie waren trotzdem lecker. Es wurden auch Pizzen vertauscht. Als alle ihre erste Pizza gegessen hatten, sind viele ins Haus gegangen und manche haben eine zweite gegessen. Danach musste das Küchenteam abwaschen.

Es war ein witziger Abend.

 

Der 10. Jahrgang bei Sally Perel – gegen das Vergessen

Am 17. September hat eine kleine Gruppe von ca. 30 Schülern des 10ten Jahrgangs der IGS Querum die Chance bekommen, sich einen Vortrag des Zeitzeugen Sally Perel anzuhören.
Dieser Überlebte den Nationalsozialismus in dem er sich als ,,Deutscher“ (der arischen Rasse) ausgab, obwohl er eigentlich Jude war. In seiner Vorlesung welche im C1 Kino von 11:30 – 13:00 Uhr stattfand, erzählte er uns viel aus seinen Leben.
Er schilderte uns zum Teil sehr schreckliche Erlebnisse wie z.B. als er nach dem Krieg Auschwitz besuchte und seine Verzweiflung beim Anblick der ganzen Schuhe der Kinder die dort starben. Ab da fing er an, an seinen Gott zu zweifeln, weil ihm immer gesagt wurde Gott ist überall und beschützt jeden, aber warum war Gott dann nicht in Auschwitz?
Aber auch sehr herzzerreißende Momente teilte er mit uns, wie als seine Familie ihn und seinen älteren Bruder verhilft dem Ghetto (mit Stacheldraht abgezäunter Bereich wo die Juden lebten) zu entgehen. Dabei blieben seine Eltern und seine Schwester dort, aufgrund des Glaubens das nicht mal die Nazis es wagen würden alte Leute oder junge Frauen brutal zu ermorden – womit sie leider falsch lagen!
Was aber sehr bewundernswert ist, dass er immer wieder die Kraft gefunden hat dieses Doppelleben aufrecht zu erhalten, obwohl es ihn im Inneren zerrissen hat.
Diese Vorlesung war eine Erfahrung, die einem sehr nahe ging. Zudem macht sie einem nur zu deutlich, dass so etwas wie der Nationalsozialismus nicht wiederholt werden darf.
Die Vorlesung konnte erst Dank der „AG gegen Rechts“ statt finden, diese setzt sich mit Jugendlichen gegen den Kampf des Rechtsradikalismus ein.

Lara Lenz – 10.4

1st Anti Racism Day | 06.09. | 13.30 Uhr

Am kommenden Donnerstag, den 06.09.2018, findet erstmalig ein „Anti Racism Day“ an der IGS Querum in der Mittagspause um 13.30 Uhr in der Aula statt. Entstanden ist die Idee dazu im WPK Cultural Studies des 10. Jahrgangs. Wir wollen bunt sein, unterschiedlich, akzeptiert – und werden dabei vom musiXircus und der Stolpersteine AG unterstützt.

Es sind kleinere Aktionen für Gleichberechtigung und gegen Fremdenfeindlichkeit vorbereitet. Zusätzlich werden die erarbeiteten Kampagnen vorgestellt. Der musiXircus liefert dazu eine musikalische Untermalung. Insgesamt wird die Veranstaltung ungefähr 30 Minuten dauern.

Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag können Armbänder und Buttons erworben werden.

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Zeig Farbe, heb deine Stimme gegen Rassismus und komm vorbei! Wir freuen uns auf euch!

Feuer – ein gefährliches Element, wenn man es nicht beherrscht

Doch genau dies gelingt dem Feuerartisten Martin Beyer aus Trier. Für eine besondere Einheit, bei der die SchülerInnen der Klasse 10.1 auch selbst einmal das Feuerspucken probieren durften, kam Martin Beyer an die IGS Querum. Der frühere Lehramtsstudent für Philosophie und Germanistik, an der Universität Trier, hat sein Hobby zum Teilberuf gemacht und ist heute unter anderem als Feuerkünstler aktiv.

Jede/r Schüler/in bekam eine eigene kurze Einführung zur eigenen Sicherheit und durfte dann einen Feuerstrahl oder Feuerball produzieren.

Im Anschluss daran durften die Kinder mit einer speziellen Flüssigkeit kurz ihre Finger anzünden und eine Flamme von einer Person zur anderen wandern lassen. Ohne Aufsicht sollte dieses jedoch nicht probiert werden. Mit der Sicherheitseinweisung von Martin Beyer probierten die SchülerInnen und Lehrer (Fr. Uster und Hr. Schönhöft) dieses aber mit großer Begeisterung.

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Zur Krönung des Tages zeigte Martin Beyer sein Können noch auf dem Basketballplatz. Dazu gesellten sich weitere Klassen, um dem Ganzen einen geeigneteren Rahmen anzubieten. Mit Pois, Brennstäben und Fackeln jonglierte Martin Beyer über mehrere Minuten um seinen Auftritt mit diversen Feuerspuckvariationen abzurunden. Ein großer Applaus war ihm dafür gesichert. Leuchtende Augen und eine ehrliche Faszination war bei den Zuschauern festzustellen.

SCHULE!

Endlich ist die lange Zeit des Wartens vorbei und das neue Schuljahr hat begonnen. Es gibt vieles Neues an der Schule: neue Kollegen, eine selbstorganisierte Welcome-Back-Party und neue Schüler. Willkommen an der IGS Querum deshalb für alle neuen Schüler des 5. Jahrgangs :)

 

Entlassung der HS9 Schüler

Heute hat der 9. Jahrgang insgesamt fünf Schüler feierlich entlassen und Ihnen vor dem versammelten Jahrgang, Eltern und unterrichtenden Lehrern die Abschlusszeugnisse überreicht.

Den musikalischen Rahmen schuf die 9.2, zusätzlich gab es eine Aufführung der 9.1,

eine Diashow und Reden von den Tutoren, dem kommissarischen Jahrgangsleiter Herrn Ohlhafer und vom Schulleiter Herrn Schaper.

Wir wünschen den Schülern, die uns verlassen werden, für die kommenden Entscheidungen ein glückliches Händchen, alles Gute für die Zukunft und einen festen Platz der IGS Querum in euren Erinnerungen :)